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Hinweis: Beiträge aus der Tagungswelt finden Sie in der Rubrik VERBAND & TAGUNG.

 

Autor: Winfried Eggers  |  Ausgabe 06|2019

Kann ein Berufsverband in vollem Umfang Unternehmer sein?


Besprechung des BFH-Urteils vom 13.12.2018 – V R 45/17

Nachdem das Finanzgericht Berlin-Brandenburg in seinem Urteil vom 13.09.2017 entschieden hatte, dass ein Berufsverband in vollem Umfang Unternehmer und daher zum Vorsteuerabzug berechtigt sein könnte, wurde mit Spannung erwartet, ob der Bundesfinanzhof als Revisionsinstanz dieses Urteil bestätigen würde. Doch das Urteil des BFH fiel überraschend anders aus: Er wies die Angelegenheit an das Finanzgericht zur weiteren Aufklärung und erneuten Entscheidung zurück. Der Rechtsstreit geht daher nun in die nächste Runde.

Autor: Gerhard Kronisch  |  Ausgabe 06|2019

Der Verband als Arbeitgeber


Anstellungsverhältnis – freier Mitarbeiter – Vollzeit oder Teilzeit – -Geschäftsführer – geschäftsführender Vorstand – besonderer Vertreter – leitender Angestellter

Verbandsmitarbeiter – sei es auf Abteilungsleiterebene, Referentenebene oder im Assistenzbereich – werden regelmäßig im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses beschäftigt. Sie sind mithin Arbeitnehmer. Eher selten arbeitet man in Verbänden mit Dienst- oder Werkverträgen, aber auch die werden im Folgenden beleuchtet. Die Besonderheiten, die bei Teilzeit oder Vollzeit gelten bzw. bei befristeten Verträgen, werden ebenso erläutert. Die rechtliche Einordnung des Verbandsgeschäftsführers hängt von seiner Stellung ab. Sofern er geschäftsführendes Vorstandsmitglied oder besonderer Vertreter im Sinne von § 30 BGB ist, gehört er nicht zur Gruppe der Arbeitnehmer, sondern ist Organvertreter, ähnlich wie der GmbH-Geschäftsführer. Welche Folgen das hat, wird ebenfalls ausgeführt.

Autor: Roman Pusep  |  Ausgabe 06|2019

Die rechtssichere Website eines Verbandes


Der Gesetzgeber erkannte bereits früh, dass der Betrieb von Websites besondere gesetzliche Regelungen benötigt. Seit 2007 ist das Telemediengesetz (TMG) in Kraft, das das ältere Teledienstegesetz (TDG) von 1997 ersetzte. Daneben finden sich aber auch in anderen Gesetzen rechtlich zwingende Anforderungen an Websites. Der nachfolgende Artikel möchte einen grundlegenden Überblick über die Thematik geben und auf etwaige Besonderheiten bei hauptamtlich geführten Verbänden bzw. Vereinen hinweisen.

Autor: Ludwig Gehrke und Jens Blaffert  |  Ausgabe 06|2019

Mit persönlicher Note zum Inkassoerfolg


Erfolgreiche Beitreibung von Mitgliedsbeiträgen erfordert psychologisches Geschick

Der Ausfall von Mitgliedsbeiträgen ist – insbesondere in dem von persönlichen Beziehungen geprägten Umfeld – eine anspruchsvolle Herausforderung. Wie, wann und in welcher Form soll die Ansprache des säumigen Mitglieds erfolgen? Um dieser unangenehmen Konfrontation zu entgehen, verzichten daher oftmals Verbände auf die konsequente Beitreibung von ausstehenden Beiträgen oder verschicken lediglich „Standardmahnungen“, die kaum Erfolg haben. In diesen Situationen kann die Vergabe an einen professionellen Inkassodienstleister, der die notwendige (emotionale) Distanz zum Mitglied innehat und über das notwendige Bearbeitungsinstrumentarium verfügt, ratsam sein.

Autor: Dorothea Stock  |  Ausgabe 06|2016

Der Bundestag für die Hosentasche


Im Gegensatz zu Verbänden haben normale Verbraucher kaum die Möglichkeit, ihre Sichtweise zu Sachverhalten bei Gesetzgebungsprozessen darzulegen oder sogar einzubringen. Die App Democracy will das ändern: Sie hat den Anspruch, die Einstellung der breiten Gesellschaft zu einzelnen Gesetzesentwürfen und Anträgen aufzufangen und für Politiker sichtbar zu machen. Damit soll mehr „bürgerlobbyistischer Einfluss“ gelingen – so die Idee der Entwickler. Wie bzw. ob das funktioniert und inwiefern sich auch Verbände diese App zunutze machen können, beschreibt der folgende Artikel.

Autor: Jan Eggert  |  Ausgabe 06|2019

Europaparlament startklar, neue EU-Kommission in Vorbereitung


Noch vor der Sommerpause hat sich das Europaparlament (EP) Anfang Juli in Straßburg konstituiert und wichtige Entscheidungen für die Wiederaufnahme der Arbeit im September getroffen. Nachdem die Fraktionen gebildet waren, wurden Entscheidungen über das Präsidium des Parlaments sowie die zahlenmäßige Zusammensetzung der ständigen Ausschüsse und Unterausschüsse des Parlaments gefällt und die jeweiligen Vorsitzenden und deren Stellvertreter gewählt.

Autor: Jan Eggert   |  Ausgabe 05|2019

Europa hat gewählt


Die Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament (EP) sind bekannt, das Parlament hat sich am 2. Juli konstituiert. Nun wird es bis November darum gehen, wie die neue EU-Kommission aussieht und die sogenannten Topjobs in der EU besetzt werden. Fakt ist, Europa spielt wieder eine Rolle.

Autor: Ralf Wickert  |  Ausgabe 05|2019

Auf der Suche nach dem verlorenen Ehrenamt!


Wie Verbände auf die Herausforderungen an die Vorstandstätigkeit reagieren.

Autor: Daniela Burkhardt und Andreas Schümchen  |  Ausgabe 05|2019

Wie gestalten Sie Ihre Newsletter so, dass sie noch gelesen werden?


Communication Update: Tipps und Tricks für die Verbandskommunikation

Sind Newsletter im Zeitalter von Facebook, Instagram & Co. noch ein effektives Kommunikationsinstrument? Diese Frage bewegt viele Verbände. Newsletter können auch heute noch ein sinnvolles Mittel sein, um Mitglieder oder Kunden zu binden und langfristig ein positives Image aufzubauen. Wichtig ist, dass sie genau dafür gut gemacht sind. Welche Elemente wirkungsvolle Newsletter enthalten sollen und was die No-Gos sind, erfahren Sie hier.

Ausgabe 05|2019

Arbeitgebermarke Verband: Wie Sie mit Lebensarbeitszeitkonten punkten können


Das Thema Work-Life-Balance oder Life-Work-Balance ist schon lange kein exklusives Thema nachrückender Generationen mehr. Alle Arbeitnehmer (w/m/d) wünschen sich von ihren Arbeitgebern flexiblere Arbeitszeitmodelle. Doch Verbände fremdeln oft noch mit dieser Thematik, dabei buhlen sie gleichzeitig mit großen Arbeitgebern um die gleichen Arbeitnehmer. Wer im Kampf um die Talente bestehen will, muss sich mit seiner Arbeitgebermarke und entsprechenden Angeboten zur Flexibilisierung auseinandersetzen. Ein interessantes Instrument kann dafür das Lebensarbeitszeitkonto (LAZ) sein, das weit mehr Facetten bietet als nur die Auszeit für ein Sabbatical.

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