So geht moderne Schule: Das sind Deutschlands neue Smart Schools
(Berlin) - Lesen, Schreiben, Rechnen – und digitale Kompetenzen. Lernen findet heute längst nicht mehr nur mit Kreide, Tafel und Schulbuch statt, moderne Bildung verbindet bewährte Methoden mit digitalen Technologien und neuen Lehrformaten. Wie das erfolgreich gelingen kann, zeigt eine Vielzahl digitaler Vorreiterschulen in Deutschland. Acht weitere solcher Vorreiterschulen hat der Digitalverband Bitkom am heutigen Donnerstag die Auszeichnung „Smart School“ verliehen. Als Smart School werden Schulen ausgezeichnet, die überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht entwickelt haben und digitale Bildung schon heute erfolgreich umsetzen. Sie vereinen fortschrittliche IT-Infrastruktur mit digitalen Lerninhalten und Konzepten sowie entsprechend qualifizierten Lehrkräften.
„Schulen müssen junge Menschen heutzutage nicht nur in Mathe, Deutsch und Co. ausbilden, sondern sie auch auf die digitale Welt vorbereiten – mit all ihren Chancen und Herausforderungen. Gute digitale Bildung geht deshalb über den Einsatz von Technik hinaus: Sie schafft Raum für neue Lernformen und befähigt Schülerinnen und Schüler, die digitale Welt souverän zu nutzen, kritisch zu hinterfragen und aktiv mitzugestalten“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Schon jetzt gibt es in Deutschland Schulen, die genau das bereits erfolgreich umsetzen. Mit der Auszeichnung „Smart School“ wollen wir diese Best Practices sichtbar machen und den Austausch fördern, damit Digitalisierung in allen Schulen gelingt."
Neues Fokusthema: Demokratiebildung im digitalen Zeitalter
Demokratie lebt von Austausch, Meinungsbildung und Beteiligung – und diese Prozesse finden heute oft online statt. Deshalb hat der Bitkom in der bereits achten Runde des Wettbewerbs im Rahmen der Sonderkategorie den Fokus auf „Demokratiebildung im digitalen Zeitalter“ gesetzt. Die prämierten Schulen haben innovative Konzepte entwickelt, um Schülerinnen und Schülern den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, Desinformation zu erkennen und demokratische Werte auch online zu stärken. „Die Schule spielt eine zentrale Rolle, um jungen Menschen beizubringen, sich aktiv und verantwortungsbewusst für die Demokratie einzubringen. Von Projekten zur Aufklärung über Fake News bis hin zu digitalen Beteiligungsformaten und der Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und Demokratiebildung - die ausgezeichneten Schulen zeigen, wie digitale und politische Bildung Hand in Hand gehen können“, so Wintergerst.
Die ausgezeichneten Smart Schools 2025 im Überblick:
BBS Wechloy (Niedersachsen)
Friedensschule Osnabrück (Niedersachsen)
Goethe-Gymnasium Ludwigsburg (Baden-Württemberg)
KGS Hubertusschule (Nordrhein-Westfalen)
Albert-Einstein-Gymnasium Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen)
Staatliches Thüringisches Rennsteig-Gymnasium Neuhaus am Rennweg (Thüringen)
Grundschule Opfenbach (Bayern)
Neue Grundschule Potsdam (Brandenburg)
Die ersten Smart Schools wurden 2016 im Rahmen des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung ausgezeichnet. Seit 2018 wird das Projekt vom Bitkom weitergeführt. Inzwischen umfasst das Smart-School-Netzwerk 135 digitale Vorreiterschulen – 134 Schulen bundesweit, von Grundschulen über Gesamtschulen und Gymnasien bis zu Berufsschulen, sowie eine Deutsche Auslandsschule. Zweimal im Jahr trifft sich das Netzwerk, um Best Practices auszutauschen und Herausforderungen zu diskutieren. Weitere Informationen zu Smart Schools, Wettbewerb und Bewerbungsverfahren finden sich unter www.bitkom.org/smart-school.
Quelle und Kontaktadresse:
Bitkom e.V., Merle Wiez, Pressereferent(in), Albrechtstr. 10, 10117 Berlin, Telefon: 030 27576-0