Erdbeben in Afghanistan - Welthungerhilfe leistet Hilfe
(Bonn) - Die Deutsche Welthungerhilfe beteiligt sich an der umfangreichen Hilfe für Erdbebenopfer in Afghanistan. Am Abend des 25. März hatten starke Beben die Erde in der Provinz Baghlan erschüttert. Die Stadt Nahrin wurde dabei fast vollständig zerstört. Die internationalen Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der Toten auf 2.000, etwa 20.000 Menschen sind obdachlos geworden.
Die Deutsche Welthungerhilfe hat am Dienstag erste Mitarbeiter ins Krisengebiet entsandt, um vor Ort festzustellen, was benötigt wird. Fast 80 Prozent der Häuser in Nahrin sind zerstört oder beschädigt berichtete Joachim Bönisch, zuständiger Projektleiter vor Ort. Die Region wird weiterhin von Nachbeben erschüttert. Gemeinsam mit ihrer irischen Schwesterorganisation CONCERN wird sich die Deutsche Welthungerhilfe beim Wiederaubau der zerstörten Region beteiligen. Straßen müssen instandgesetzt und Häuser, Schulen und Krankenhäuser wieder aufgebaut werden.
Die Deutsche Welthungerhilfe unterstützt darüber hinaus das Technische Hilfswerk THW bei dem Transport eines Generators nach Nahrin. Fahrzeuge aus Kabul bringen den für die Stromversorgung dringend benötigten Generator in die betroffene Provinz.
Die Deutsche Welthungerhilfe bittet dringend um Spenden für die Erdbebenopfer.
Spendenkonto 1115, Sparkasse Bonn, Bankleitzahl 380 500 00
Stichwort: Erdbeben Afghanistan
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Adenauerallee 134
53113 Bonn
Telefon: 0228/22880
Telefax: 0228/220710
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