Pressemitteilung | Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)

DIGA-Land Deutschland: Kein Tempolimit für Innovationen!

(Berlin) - Der GKV-Spitzenverband hat gestern seinen DIGA-Bericht 2024 vorgestellt und kommentiert. Dazu erklärt Dennis Geisthardt, Leiter des Digital-Hubs im vfa:

"Deutschland muss in der Digitalisierung des Gesundheitswesens dringend aufholen. Dazu brauchen wir regulatorische Rahmenbedingungen, die Innovationen ermöglichen – nicht solche, die sie ausbremsen. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind ein zentraler Bestandteil einer modernen und zukunftsfähigen Patientenversorgung in Deutschland."

Geisthardt weiter: "Mit der frühzeitigen Integration von DiGAs hat Deutschland bewusst die internationale Vorreiterrolle gewählt. Um diesen Vorteil zu nutzen, müssen regulatorische Anforderungen verhältnismäßig bleiben. Der vfa unterstützt den Einsatz randomisierter klinischer Studien (RCT) im Aufnahmeverfahren zum DiGA-Verzeichnis, lehnt jedoch eine arzneimittelähnliche Zulassung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ab. Solche überzogenen Anforderungen würden unnötige Hürden schaffen und zu noch mehr Bürokratie führen. Das bremst Innovationen aus."

Abschließend betont Geisthardt: "Digitale Gesundheitsanwendungen sind essenziell für eine moderne und nachhaltige Patientenversorgung. Sie werden bereits streng durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft. Damit DiGAs ihr volles Potenzial entfalten können, müssen sie eine realistische Marktzugangsperspektive behalten."

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA), Jochen Stemmler, Pressesprecher(in) Politik, Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin, Telefon: 030 206040

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