Bioökonomie braucht Pflanzenzüchtungsforschung: GFPi auf der Grünen Woche 2019 (#IGW)
(Bonn) - Die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi) wird vom 18. bis 27. Januar 2019 wieder mit einem Messestand an der Internationalen Grünen Woche in Berlin teilnehmen. Unter dem Motto "Bioökonomie beginnt mit Pflanzenzüchtung" informiert die GFPi in Halle 4.2 am Stand 302 über die Verwendungsmöglichkeiten von Kulturpflanzen und den Beitrag der Pflanzenzüchtungsforschung für eine ressourcenschonende und vielseitige Landwirtschaft.
Der nachhaltigen Produktion von Rohstoffen und Energie kommt vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Bevölkerung bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen und zunehmender Umweltverschmutzung eine essenzielle Bedeutung zu. Der Wandel des Wirtschaftssystems hin zu einer biologisch basierten Ökonomie, der Bioökonomie, ist ein elementarer Baustein einer nachhaltigen Landwirtschaft und Gesellschaft.
"Als Grundlage für eine effiziente Bioökonomie sind züchterisch verbesserte Pflanzensorten, die etablierte Zuchtziele wie Ertrag, Ertragsstabilität und -sicherheit mit Merkmalen wie verbesserter Wasser- und Nährstoffeffizienz verbinden, unabdinglich", unterstreicht der Geschäftsführer der GFPi Dr. Carl-Stephan Schäfer. Ziel der Pflanzenzüchtung ist es daher, ertragreiche, gesunde und qualitativ hochwertige Pflanzensorten bei reduziertem Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatz zu entwickeln. Dafür bedarf es langjähriger Forschung sowie einer stetigen Weiterentwicklung der Analysetechniken.
Neue Zuchtziele erfordern auch bessere Methoden zur Phänotypisierung der Pflanzen im Feldversuch. Die GFPi wird auf dem Messestand mehrere von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderte Forschungsprojekte zur Feldphänotypisierung an Getreide und Raps vorstellen. Den Besuchern wird so ein Einblick in die Funktionsweise der Technologien ermöglicht.
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