Arbeitgeberpräsident Hundt: Familienfreundliche Personalpolitik lohnt sich
(Berlin) - Die am 2. September veröffentlichte Prognos Studie zeigt, dass sich das Engagement der Unternehmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit lohnt.
Beratungsangebote für Eltern, bedarfsgerechte Teilzeitregelungen, flexible Arbeitszeitmodelle, Telearbeit bis hin zu betrieblich unterstützten Kinderbetreuungseinrichtungen können teilweise erhebliche Kosten einsparen und werden in vielen Unternehmen bereits erfolgreich umgesetzt, erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt am 2. September in Berlin.
Vor allem aufgrund der demografischen Entwicklung ist eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf dringend erforderlich. Gesamtwirtschaftlich gesehen, ist eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitswelt notwendig, um das hohe Qualifikationsniveau vor allem von jungen Frauen besser auszuschöpfen, sagte Hundt.
Ein weiterer notwendiger Schritt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Ausbau der Kinderbetreuung. Insbesondere die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren und von Ganztagsschulen muss zügig in Angriff genommen werden. Hier ist die Bundesregierung gefordert, eine bedarfsgerechte Betreuungsinfrastruktur sicherzustellen, die nicht erst wie geplant 2010 ihr Ziel erreicht, sagte Hundt.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: 030/20330, Telefax: 030/30331055
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger mit Blick auf den 35. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November: Die Wiedervereinigung hat uns vor Augen geführt, wie viel Potenzial in Deutschland steckt, wenn wir zusammenarbeiten
- Innovationsfähigkeit Deutschlands in Gefahr: 209.000 Fachkräfte in MINT-Berufen fehlen
- Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024