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Pressemitteilung

"Wir machen Zukunft - Kinder und Jugendliche mischten mit!"

(Berlin) - Am Weltkindertag haben Ekin Deligöz, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes und Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin bei einer Pressekonferenz Fragen von Kindern beantwortet. Die jungen Teilnehmer nutzten die Chance, bei den Erwachsenen nachzuhaken, was die zu ihren Themen zu sagen hatten. Der Kinderschutzbund macht mit der Aktion darauf aufmerksam, dass Kinder an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden müssen.

Zur Pressekonferenz im Roten Rathaus waren rund 20 Kinder und Jugendliche gekommen. Passend zum diesjährigen Motto des Kinderschutzbundes "Wir machen Zukunft - Kinder und Jugendliche mischen mit!" konnten sie alle Fragen stellen, die Ihnen wichtig waren: Was wird gegen die Umweltverschmutzung getan? Warum gibt es kein Kinderrecht auf Taschengeld? Warum dürfen Handys nicht in der Schule benutzt werden?

Um die Veranstaltung vorzubereiten, hatte der Kinderschutzbund mit den Kindern Erkundungstouren durch den Stadtteil unternommen, Gespräche geführt und Postkarten "Wenn ich Bürgermeister*in wäre, würde ich..." ausgefüllt. Die Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes, Ekin Deligöz freute sich sehr über das große Interesse der Kinder und betonte die Bedeutung der Beteiligung junger Menschen: "Kinder und Jugendliche sind die Experten in eigener Sache - daher sollten wir in Hinblick auf Themen, die Kinder und Jugendliche betreffen, weniger über und mehr mit ihnen reden. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist von immenser Bedeutung für die Zukunft der jungen Menschen und unsere Demokratie."

Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist eine Forderung für deren Umsetzung sich der Kinderschutzbund im Rahmen eines Bündnisses bereits seit 25 Jahren einsetzt. Berlin ist hier bereits einen Schritt weiter: "Kinderrechte sind in der Berliner Landesverfassung verankert. Dies zeugt von dem politischen Willen, Kinderrechte im Alltag, in der Schule, in der Verwaltung und in der Politik bewusst wahrzunehmen." so Senatorin Scheeres.

Mit der Kinderpressekonferenz setzt der Kinderschutzbund ein Signal für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB)
Alina Jensen, Pressestelle
Schöneberger Str. 15, 10963 Berlin
Telefon: (030) 214809-0, Fax: (030) 214809-99
E-Mail: presse@dksb.de
Internet: www.dksb.de
(dvf, sf)