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Pressemitteilung

08.05.2018 14:37
Deutscher Kulturrat e.V.

Wertebildung, ja selbstverständlich für alle in Deutschland lebenden Menschen

(Berlin) - Die Fraktionschefs von CDU und CSU aus Bund und Ländern haben auf einer Konferenz in Frankfurt diskutiert, ob Kindern von Migranten vor der Einschulung Werte und Grundregeln des Rechtsstaats zu vermitteln sind.

In einer Einwanderungsgesellschaft ändern sich auch die Anforderungen an das Bildungssystem. Es ist gut, dass die CDU und CSU-Fraktionsvorsitzenden der Länder und des Bundes dies jetzt auch erkannt haben. Es besteht die Herausforderung, den Menschen, die nach Deutschland kommen, die entsprechenden Qualifikationen zu vermitteln und sie möglichst rasch in das deutsche Bildungssystem zu integrieren. Natürlich müssen unsere Werte bei diesen Bildungsangeboten permanent mit vermittelt werden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Wertebildung, ja selbstverständlich für alle in Deutschland lebenden Menschen. Das Grundgesetz beschreibt insbesondere in seinen ersten 20 Artikeln unverrückbare Prinzipien des Zusammenlebens in Deutschland. Die Achtung und der Schutz der Menschenwürde sind Grundlage der deutschen Rechtsordnung. Das Grundgesetz regelt zuerst das Verhältnis von Staat und Bürgerinnen und Bürgern und schützt vor staatlicher Willkür. Im täglichen Zusammenleben spielen neben Werten wie Solidarität und Mitmenschlichkeit, Umgangsformen und Gebräuche eine wichtige Rolle. Sie erleichtern das Zusammenleben und schaffen Vertrautheit sowie Verbindlichkeit im Miteinander. Umgangsformen, kulturelle Gepflogenheiten und traditionelle Gebräuche sind jedoch nicht starr, sondern unterliegen dem ständigen Wandel. Sie müssen sich im gesellschaftlichen Diskurs bewähren und weiterentwickeln, und sie müssen selbstverständlich auch vermittelt werden. Nicht nur den Kindern der zu uns Geflüchteten, sondern allen in Deutschland Lebenden."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Kulturrat e.V.
Olaf Zimmermann
Mohrenstr. 63, 10117 Berlin
Telefon: (030) 226 05 28-0, Fax: (030) 226 05 28-11
E-Mail: post@kulturrat.de
Internet: http://www.kulturrat.de
(dvf, cl)