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Pressemitteilung

Vollzeit-Studium und neues Hybrid-Modell starten / Zahlen 2018: Kaum Preissteigerungen in der Modebranche

(Köln) - Kurzentschlossene können am 4. März 2019 noch mit einem Studium an der LDT Akademie für Mode-Management in Nagold beginnen. Neben dem bewährten Vollzeitstudium startet dann auch wieder das neue Hybrid-Modell, bei dem seit März 2018 auch (Fach)Abiturienten ohne vorherige Praxiserfahrungen das Studium aufnehmen können.

Einzelheiten: Im neuen Hybrid-Modell erwirbt der Student nach zwei Semestern Studium und einer anschließenden sechs- bis zwölfmonatigen Praxisphase in einem Modeunternehmen den neu geschaffenen Abschluss "Fashion Manager LDT". Im Anschluss daran kann er entweder das Vollzeitmodell in weiteren zwei Semestern regulär beenden oder die 3. bis 5. Phase des Firmenmodells mit einer Partnerfirma absolvieren, um danach den Abschluss "Textilbetriebswirt BTE" zu erlangen.

Hinweis: Der ebenfalls am 4. März startende "traditionelle" Vollzeit-Studiengang führt in vier Semestern zum Abschluss "Textilbetriebswirt BTE" und qualifiziert für gehobene Positionen in der Mode- und Schuhbranche. Er richtet sich an Bewerber/innen mit Praxiserfahrung, d.h. mit einer abgeschlossenen (kaufmännischen) Ausbildung oder mit Abschluss in einem der Modebranche nahestehenden Beruf. Abiturienten reicht eine rund einjährige vorherige 'Berufserfahrung' in Form einer Anstellung oder eines Praktikums.

Die Studieninhalte orientieren sich an den Erfordernissen der Modebranche. Sie bestehen zu zwei Drittel aus BWL und zu einem Drittel aus warenkundlichen und Fashion-relevanten Themen, die durch Ordertrainings und Exkursionen zu namhaften Handelsunternehmen und Modeherstellern abgerundet werden.

Die Studienzeit an der LDT Nagold wird von Partnerhochschulen der LDT weltweit anerkannt. Demzufolge können LDT-Absolventen in Irland, Holland, der USA sowie berufsbegleitend auch in Deutschland innerhalb eines kompakten 'Top-Up-Bachelor-Programms' einen akademischen Abschluss zum Bachelor of Arts 'International Business' oder 'Marketing' erlangen.

NEU: Absolventen der LDT mit dem Abschluss 'Textilbetriebswirt BTE' und einer vierjährigen Berufspraxis können direkt in einen Masterstudiengang 'Fashion & Retail Management' an der Partnerhochschule AMD (Akademie Mode & Design) in Düsseldorf, Hamburg, Berlin oder München einsteigen.



Kaum Preissteigerungen in der Modebranche: Aktuelle Zahlen für 2018 liegen vor

Vor kurzem hat das Statistische Bundesamt die Preissteigerungsraten für das Jahr 2018 veröffentlicht. Danach sind die Preise im Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel im Jahresdurchschnitt deutlich geringer als die Gesamtindizes gestiegen. Bei Bekleidung waren die Preise praktisch unverändert, während sich die gesamte Lebenshaltung um fast zwei Prozent verteuerte. Datenbasis ist die monatliche Erhebung der Einzelhandelspreise von identischen Waren in den Geschäften durch ca. 600 Preisprüfer in allen Regionen Deutschlands.

Einzelhandelspreisindex: Dieser Wert differenziert nach Wirtschaftszweigen. Führt also ein Bekleidungsgeschäft auch Schuhe und Lederwaren, so fließen die Preissteigerungen der beiden textilfremden Sortimente anteilmäßig in den Index für den "Handel mit Bekleidung" ein. Dieser stieg im Jahresdurchschnitt von 2017 auf 2018 minimal von 107,9 auf 108,0 (+ 0,1 Prozent), im Handel mit Textilien (Haustextilien, Meterware etc.) erhöhte er sich von 114,1 auf 115,2 (+ 1,0 Prozent). Im Schuhhandel wurde ein Anstieg von 109,7 auf 110,8 (+ 1,0 Prozent) errechnet; im Lederwarenhandel stieg der Index von 110,8 auf 110,9 (+ 0,1 Prozent). Zum Vergleich: Die gesamten Einzelhandelspreise (ohne Kfz) erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 108,6 auf 110,6 (+ 1,8 Prozent).

Verbraucherpreisindex: Bei diesem Wert werden die Einzelhandelspreise mit den tatsächlichen durchschnittlichen Ausgaben der privaten Haushalte für die einzelnen Waren gewichtet. Der Jahresdurchschnittswert für Bekleidungsartikel ist danach von 2017 auf 2018 unverändert bei 108,2 geblieben, während er bei Heimtextilien von 110,2 auf 111,4 (+ 1,1 Prozent) stieg. Die Schuhpreise erhöhten sich von 110,1 auf 111,3 (+ 1,1 Prozent). Zum Vergleich: Die gesamte Lebenshaltung hat sich im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent von 109,3 auf 111,4 verteuert.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels e.V. (BTE)
Pressestelle
Weinsbergstr. 190, 50825 Köln
Telefon: (0221) 921509-0, Fax: (0221) 921509-10
E-Mail: info@bte.de
Internet: www.bte.de/
(dvf, sf)