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Pressemitteilung

Umfrage: Mehrheit in Deutschland glaubt: Vermögensteuer schadet Unternehmen und verhindert Arbeitsplätze und Investitionen / Reinhold von Eben-Worlée: Vermögensteuer ist Mittelstandsbremse

(Berlin) - Eine Vermögensteuer würde deutschen Unternehmen und auch den Arbeitnehmern schaden. Das befürchtet eine Mehrheit der Deutschen. Bei einer Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Civey zur Einführung einer Vermögensteuer gaben 63,9 Prozent der Teilnehmer an, dass sie Steuererhöhungen, wie von drei Bundestagsparteien in ihren Wahlprogrammen gefordert werden, generell derzeit für keine gute Maßnahme halten. An der Online-Umfrage nahmen 2.501 Personen teil.

Der Aussage "Wenn Eigentum und Vermögen stärker besteuert werden, würde vielen Betrieben das Geld fehlen, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen" stimmten 52 Prozent der Befragten zu. Knapp 40 Prozent lehnten diese Aussage ab. In Bezug auf Investitionen ist sich mehr als die Hälfte der Befragten (54,4 Prozent) sicher, dass der Anreiz, Geld zu investieren oder Unternehmen zu gründen, mit der Vermögensteuer sinken würde. Nur etwa 36 Prozent glauben, dass trotz der Besteuerung von Eigentum und Vermögen im gleichen Umfang wie bisher investiert und Betriebe gegründet würden.

Auch wirksamen Klimaschutz könnte die Steuer blockieren: Fast die Hälfte der Befragten (47,9 Prozent) glaubt, dass Unternehmen das Geld für das Vorantreiben von Klimaschutzmaßnahmen fehlen würde, wenn Eigentum und Vermögen stärker besteuert würden. 40 Prozent waren anderer Ansicht. 50,3 Prozent sind sicher, dass die Einführung einer Vermögensteuer mittelständische Unternehmen schädigen würde. 36,1 Prozent glauben dies nicht.

Für fast alle Befragten sind Familienunternehmen wichtig für die regionale Verwurzelung der Menschen im ländlichen Raum (89,4 Prozent) und ein zentraler Bestandteil der deutschen Wirtschaft (86,4 Prozent). Drei Viertel (73,8 Prozent) der Teilnehmer an der Umfrage glauben, dass in Familienunternehmen verantwortungsvoller und langfristiger gehandelt wird als in anderen Firmen.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.: "Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Eine Mehrheit in unserem Land ist gegen eine Vermögensteuer, weil sie mit den Familienunternehmen genau die Unternehmen schwächt, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind und die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und auch das Sozialgefüge in den Regionen absichern. Die Vermögensteuer würde zur Mittelstandsbremse: Sie bremst wichtige Investitionen, in die Digitalisierung, Modernisierung und die Energieeffizienz der Familienunternehmen. Damit gefährdet sie Arbeitsplätze, Innovationskraft und die Erreichung unserer Energiewendeziele."

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Anne-Katrin Moritz, Leiterin Kommunikation und Marketing
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390
E-Mail: moritz@familienunternehmer.eu
Internet: www.familienunternehmer.eu
(dvf, mj)