Pressemitteilung | BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V.

Tarifergebnisse für die private Entsorgungswirtschaft sind jetzt rechtskräftig / Ecklohn für den Müllwerker steigt ab Mai um 2,5 Prozent auf 3.491,34 DM

(Köln) - Nach der endgültigen Zustimmung der zuständigen Gremien beim Arbeitgeberverband BDE und der Gewerkschaft ÖTV sind die Verhandlungsergebnisse für den Tarifvertrag in der privaten Entsorgungswirtschaft nun rechtskräftig.

Nach nur zwei Verhandlungsrunden hatten sich in Stuttgart am 21. März 2000 die Vertreter von ÖTV und BDE für die 150.000 Beschäftigten in der privaten Entsorgungswirtschaft auf Tariferhöhungen für die nächsten 24 Monate über 2,5 Prozent ab Mai 2000, sowie 1 Prozent ab Mai 2001 und 1,1 Prozent ab November 2001 verständigt. Diese sogenannten linearen Erhöhungen werden flankiert von Einmalzahlungen für sämtliche Tarifmitarbeiter: Mit der November-Abrechnung 2000 kommen zusätzlich 225 DM zur Auszahlung, mit Mai 2001 und November 2001 werden weitere Einmalzahlungen in Höhe von jeweils 182,50 DM geleistet. Für Auszubildende gibt es ebenfalls Verbesserungen bei der Ausbildungsvergütung.

Die bisherige Einstiegsentgelt-Regelung wird beibehalten. Diese sieht vor, dass Neueinstellungen um bis zu 25 Prozent niedriger als die Tabellenlöhne vorgenommen werden können. Damit soll, so der BDE, die Wettbewerbsfähigkeit der in den neuen Bundesländern bzw. in strukturschwachen Gebieten operierenden Firmen erhalten werden.

Der Tarifabschluss hat Gültigkeit bis April 2002.

Quelle und Kontaktadresse:
Pressekontakt: Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), Hanskarl Willms und Stefan Hülsdünker, Schönhauser Str. 3, 50968 Köln, Tel: (0221) 934700-31, Fax: (0221) 934700-90; Quelle: BDE

NEWS TEILEN: