Deutsches Verbände ForumDas Informationsportal über & für Verbände

In Kooperation mit dem Netzwerk der

In Kooperation mit dem Netzwerk der

dgvm

Deutsches Verbände ForumInformationsportal über
& für Verbände

Pressemitteilung

Tag der Städtebauförderung: Smarte Städte wie Regionen brauchen stabiles, digitales Fundament aus Glasfaser und Unterstützung bei Klimaanpassung

(Berlin) - Zum Tag der Städtebauforderung am 11. Mai appellierte der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), Investitionen in den Glasfaserausbau in Stadt und Land durch den Abbau von Wettbewerbsverzerrungen sowie mehr Rechts- und Planungssicherheit anzukurbeln, um Smarte Städte und Smarte Regionen zu ermöglichen und auch Klimaanpassungen zu unterstützen.

"Glasfaser ist die Basis für schnelles Internet und damit buchstäblich das digitale Fundament Smarter Städte und Regionen. Sie können die Herausforderung des Klimawandels, der Urbanisierung und Demografie meistern und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beitragen", so Katherina Reiche, VKU-Hauptgeschäftsführerin. Einen entsprechenden Antrag des Bundestags zu Städtebauförderung und Smarten Städten und Regionen begrüßt der VKU - jetzt kommt es darauf an, den Kompass einzunorden, um den Wandel zu gestalten:

Demografischen Wandel mit Anreizen für Kooperationen gestalten

In ländlichen Regionen schultern immer weniger die Kosten für den Erhalt und Betrieb der Infrastrukturen. Eine Lösung, damit Wasser, Strom und schnelles Internet auch künftig überall sicher und bezahlbar bleiben, sind Kooperationen zwischen Kommunen und kommunalen Unternehmen. Anreize für interkommunale Kooperation, wie der Bundestag sie vorschlägt, sind der richtige Weg.

Mehr Grün und Blau im Grau: Starkregendialoge für Anpassung an Klimawandel

Bund und Länder sind gefordert, Stadtwerke bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, etwa durch Starkregendialoge. Dessen Folgen sind extremen Wetterereignissen. Starkregen trifft besonders Städte, weil Beton und Asphalt die Flächen versiegeln und das Wasser nicht versickern kann. So kommt es zu Überflutungen. Zum Schutz verknüpft die Smarte Stadt ober- mit unterirdischen Instrumente, z.B. sensorbasierte Steuerungssysteme in Kanälen mit neuen Grün- und Wasserflächen: mehr Grün und Blau im Grau. Geeignete Konzepte zur Klimaanpassung erarbeiten Stadt- und Freiraumplaner, Entwässerungsbetriebe, Straßenbaulastträger, Grundstückeigentümer, Landwirtschaft bei Starkregendialogen.

Hintergrund: Beispiele für Chancen Smarter Städte und Regionen

Smarte Netze ermöglichen die Energiewende. Intelligente Steuerungssysteme unterstützen bei Starkregen, die Wassermassen zu entsorgen. Autonomes Fahren und Telemedizin werten das Land als Wohn- und Arbeitsort auf: So leisten Smarte Städte und Regionen einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen, der Basis unserer Wettbewerbsfähigkeit und unseres Zusammenhalts.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
Stefan Luig, Pressesprecher
Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
Telefon: (030) 58580-0, Fax: (030) 58580-100
E-Mail: presse@vku.de
Internet: www.vku.de/
(dvf, sf)