Pressemitteilung | Bayerischer Philologenverband (bpv)

Statement zur Debatte um den Schulbeginn nach den Weihnachtsferien

(München) - Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbands (bpv), der Lehrkräfte an Beruflichen Oberschulen und Gymnasien vertritt, äußert sich zur Diskussion folgendermaßen: "Die Ausbreitung der Omikron-Variante macht natürlich auch vor den Schulen in Bayern nicht Halt. Zum Jahresbeginn beschäftigen alle Beteiligten daher altbekannte Fragen: Ist das nach wie vor ausbaufähige Sicherheitsnetz (Stichwort Luftfilteranlagen, Maskenlieferungen, PCR-Tests) an den Schulen ausreichend, um der nächsten Welle standzuhalten? Leisten Schulen als große und zuverlässige "Testzentren" dreimal wöchentlich einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie oder werden sie die Ausbreitung der hoch ansteckenden Omikron-Variante eher begünstigen? Sind am Ende bei dieser Welle so viele Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gleichzeitig in Quarantäne, dass es lokal ohnehin zu einem "Distanzunterricht durch die Hintertür" kommt? All diese Fragen gilt es von wissenschaftlicher Seite zu klären und anschließend von politischer Seite zu entscheiden. Wir appellieren an alle in der Gesellschaft, Verantwortung für die Bildungswege der jungen Menschen zu übernehmen, so dass Schulschließungen und Distanzunterricht vermieden werden können: sich impfen lassen, Kontakte reduzieren, Hygieneregeln beachten. Wir wollen keine Wiederholung der Situation von Anfang 2021."

Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer Philologenverband (bpv) Ulrike Schneider, Pressesprecherin Arnulfstr. 297, 80639 München Telefon: (089) 7461630, Fax: (089) 74616350

(mn)

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