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Pressemitteilung

Sparkassen-Finanzgruppe beteiligt sich an der Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern

(Berlin) - Die Sparkassen-Finanzgruppe beteiligt sich mit 200 Mio. DM an der gemeinsamen Stiftung von öffentlicher Hand und deutscher Wirtschaft für Opfer des Nationalsozialismus. Das Geld wurde der Stiftung zugesagt und wird auf deren Konto überwiesen. Das vereinbarten der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Dr. Dietrich H. Hoppenstedt, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Karl Diller, MdB, und der Vorsitzende der Stiftung ,,Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Dr. Michael Jansen, gestern in einem gemeinsamen Gespräch.

Staatssekretär Diller würdigte das Engagement der Sparkassen, Landesbanken und ihrer Verbundpartner. Damit leiste die Sparkassen-Finanzgruppe einen wichtigen Beitrag für die Stiftung zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern. Er rief die noch nicht beteiligten deutschen Unternehmen auf, nicht abseits zu stehen, sondern sich ebenfalls an der zumindest materiellen Wiedergutmachung für die Opfer zu beteiligen. Hierbei handele es sich um eine moralische Verpflichtung, die nur solidarisch zu bewältigen sei.

Der Vorsitzende der Stiftung, Dr. Michael Jansen, begrüßte die Überweisung an die Stiftung. Damit würden die Bemühungen erleichtert, den noch fehlenden Anteil am Gesamtvolumen der Stiftung von 10 Mrd. DM bei Wirtschaftsunternehmen einzuwerben.


Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV), Berlin
Behrenstr. 31
10117 Berlin
Telefon: 030/202250
Telefax: 030/20225250
E-Mail: postmaster@dsgv.de
Internet: www.dsgv.de
(dvf)