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Pressemitteilung

Solidarisierung mit Pflegekräften darf nicht wieder verblassen!

(Berlin) - Zum "Internationalen Tag der Pflege" erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

"In Zeiten der Corona-Krise ist dieser besondere Jahrestag ein Grund mehr, allen Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Von ihm geht ein wichtiges Signal aus: Politik und Gesellschaft dürfen die dringenden Belange der Pflegenden nicht weiterhin stiefmütterlich behandeln. Es ist ein Armutszeugnis, dass vielen erst während der Pandemie deutlich wird, welch entscheidender Stellenwert der Pflege in unserer Gesellschaft zukommt.

Die Solidarisierung mit den Pflegekräften darf nicht wieder verblassen. Und nun müssen endlich auch die, vom SoVD seit Langem geforderten, Maßnahmen zur Aufwertung der Pflegeberufe erfolgen. Dazu gehören an erster Stelle eine bessere Entlohnung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für professionell Pflegende."

Heute, am 12. Mai 2020, jährt sich der Internationale Tag der Pflege zum 200. Mal. Er geht auf Florence Nightingale zurück, die am 12. Mai 1820 in Florenz geboren wurde. Nightingale war eine britische Krankenschwester. Sie gilt als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und war eine einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge. Die WHO hat das Jahr ihres 200. Geburtstages zum Internationalen Jahr der professionellen Pflegekräfte und Hebammen erklärt.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Fax: (030) 726222-311
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Internet: www.sovd.de
(dvf, ds)