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Pressemitteilung

Null-Promille-Grenze für Fahranfänger / Gefahr der Überregulierung

(Bonn) - Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) sieht in der aktuellen Debatte über eine Null-Promille-Grenze für Fahranfänger die Gefahr der Überregulierung. Die Null-Promille-Grenze für Fahranfänger, wie von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe gefordert, schießt nach Ansicht des BSI über das Ziel hinaus. Die Gesetze sind ausreichend und müssen eingehalten und kontrolliert werden.

Der Bundesverband empfiehlt Straßenverkehrsteilnehmern generell Abstinenz am Steuer, wehrt sich aber gegen Diskriminierung von einzelnen Autofahrer-Gruppen. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sei für alle Verkehrsteilnehmer verbindlich. Der Verzicht auf Alkoholkonsum am Steuer sei für alle Altersgruppen gleich wichtig. "Verantwortung im Straßenverkehr setzt Einsicht voraus. Diese kann aber nicht einfach per Gesetz erreicht werden", erklärte Angelika Wiesgen-Pick.

Wirkungsvoll gegen Unfälle unter Alkoholeinfluss seien nach Auffassung des BSI gezielte Präventionsmaßnahmen. Aufklärung und Information über die Risiken und Folgen bei Missbrauch sind sinnvoller und zielführender als weitere Verbote und Gesetze. Fahrten unter Alkoholeinfluss können im Schadensfall erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben.

Unter dem Motto "Don't drink and drive" betreibt der BSI seit Jahrzehnten Aufklärungsarbeit. Alle Verbände der Alkohol vertretenden Wirtschaft engagieren sich unter anderem in dem Internetprojekt www.don't-drink-and-drive.de, das jungen Erwachsenen die Risiken des Autofahrens unter Alkoholeinfluss spielerisch vermittelt.


Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.
Urstadtstr. 2, 53129 Bonn
Telefon: 0228/539940, Telefax: 0228/5399420
E-Mail: info@bsi-bonn.de
Internet: www.bsi-bonn.de
(dvf)