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Pressemitteilung

Neues Förderprogramm für Journalismus

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt das neue Förderprogramm der Bundesregierung zum Schutz und zur strukturellen Stärkung des Journalismus. Der DJV hatte sich mit einer Stellungnahme an der Ausarbeitung des Förderprogramms beteiligt.

"Leider erleben wir zunehmend Drohungen und Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten in Deutschland und weltweit. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Demokratie und Pressefreiheit müssen Hand in Hand gehen, sie bedingen sich gegenseitig", so DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall. "Wir brauchen einen starken und unabhängigen Journalismus. Dazu trägt dieses Programm bei. Es freut mich daher besonders, dass der Bund viele unserer Anregungen in die Fördergrundsätze übernommen hat."

Das Programm fördert mit rund einer Million Euro aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Projekte, die einen strukturellen Mehrwert für den Journalismus bieten:
beispielsweise zur wissenschaftlichen Erforschung alternativer Geschäftsmodelle im Journalismus, zur Beratung und Unterstützung für verfolgte, diffamierte oder bedrohte Journalistinnen und Journalisten, zum Schutz vor missbräuchlichen Klagen (sog. SLAPP) oder um Medienschaffende dabei zu unterstützen, ihre sich aus der Pressefreiheit ergebenden Rechte durchzusetzen.

Journalistische Inhalte, einzelne Medien oder einzelne Journalistinnen und Journalisten können nicht gefördert werden, das würde der Staatsferne und der Unabhängigkeit der Presse sowie einem fairen publizistischen Wettbewerb widersprechen.

Anträge können bis zum 5. Januar 2022 bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien eingereicht werden. Die geförderten Projekte werden durch eine unabhängige Fachjury ausgewählt.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Paul Eschenhagen, Stellv. Pressesprecher
Torstr. 49, 10119 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13
E-Mail: djv@djv.de
Internet: www.djv.de
(dvf, mn)