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Pressemitteilung

Metall-Rente geht an den Start

(Frankfurt/Main) - Die Metall-Rente, das überbetriebliche Altersversorgungswerk von IG Metall und Arbeitgeberverband Gesamtmetall für rund 3,6 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie, ist an den Start gegangen. Mit der Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts am 29. Oktober in Frankfurt "kann die Arbeit beginnen", sagte der IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel auf einer Pressekonferenz mit Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser und Staatssekretär Gerd Andres vom Bundesarbeitsministerium. Nach Angaben Zwickels wird die neu gegründete Gesellschaft ihren Sitz in Berlin haben. IG Metall und Gesamtmetall führen die Geschäfte gemeinsam und benennen jeweils einen Geschäftsführer.

Professionelle Finanzdienstleister sollen das Geschäft für die Metall-Rente betreiben. Wie Zwickel erläuterte, liegen Angebote von neun Finanzdienstleistern vor, die zur Zeit geprüft werden. Die Entscheidung, wer den Zuschlag bekommt, soll Mitte November dieses Jahres fallen. Die Geldanlage soll in Pensionsfonds, in Pensionskassen und in Direktversicherungen angeboten werden.

Zwickel bezeichnete die Metall-Rente als einen "qualitativen Sprung in der Tarifpolitik". "Wir reden nicht nur über die Zukunft, wir machen damit Zukunft." Mit der Metall-Rente werde die betriebliche Altersversorgung, die in der Vergangenheit kontinuierlich an Bedeutung verloren habe, eine Renaissance erleben. Jetzt hätten alle Beschäftigten der Branche, auch die in Klein- und Mittelbetrieben, einen tarifvertraglich verankerten Anspruch zum Aufbau einer ergänzenden Altersversorgung. Zwickel betonte, dass die Bedingungen der Metall-Rente deutlich attraktiver seien, als die Produkte, die von Banken und Versicherungen auf dem Markt angeboten würden.

Die Metall-Rente bringe einem Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen von 50.000 DM nach einer Ansparzeit von 30 Jahren eine zusätzliche Altersversorgung von monatlich 1.244 Mark. Beim Abschluss einer privaten Versicherung hätte der Arbeitnehmer demgegenüber nur eine Zusatzrente von monatlich 1.048 Mark. "Es lohnt sich also, die konkreten Angebote der Metall-Rente abzuwarten", sagte Zwickel.

Nach Angaben der IG Metall soll die Metall-Rente kein Exklusiv-Angebot für Metaller bleiben. Auch andere Branchen sollen die Einrichtung nutzen können. Erste Gespräche gebe es mit der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie der Holz-und Kunststoffindustrie. IG Metall und Gesamtmetall werden nach eigenen Angaben ab sofort in den Betrieben mit einem gemeinsamen Plakat für die Metall-Rente werben. Außerdem hat die IG Metall eine kostenlose Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer: 0800/446 38 25 will die IG Metall von montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr Fragen zur Metall-Rente beantworten.


Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IGM)
Lyoner Str. 32
60528 Frankfurt
Telefon: 069/66930
Telefax: 069/66932843
E-Mail: Pressestelle@igmetall.de
Internet: www.igmetall.de
(dvf)