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Pressemitteilung

Konferenz "Bachelor und Master in Mathematik und Naturwissenschaften" in Bonn

(Berlin) - "Die Qualität und ein hohes internationales Niveau des Hochschulsystems allgemein und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung im speziellen sind für die Sicherung unserer Zukunft von zentraler Bedeutung. Sie sichern die Leistungsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften und deren langfristige Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen, am heutigen Montag in Bonn bei der Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Bachelor und Master in Mathematik und Naturwissenschaften".

Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gemeinsam organisierte Konferenz, unterstützt durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, schließt eine vierteilige Tagungsreihe ab, die bereits 1998 begonnen hatte. Sie verfolgt den Zweck, die Verantwortlichen in den Hochschulen bei der Einführung der neuen Abschlüsse zu unterstützen und die damit verbundenen Probleme offen zu diskutieren.

Catenhusen betonte in seiner Eröffnungsrede, mit der Option von Bachelor- Masterstudiengängen, die bereits in ca. 85 % der Industriestaaten vergeben werden, gehe es nicht um eine einfache Kopie des angelsächsischen Systems: "Ziel ist die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Studienstandorts Deutschland unter bewusster Beibehaltung und Stärkung seiner tragenden Qualitätsprinzipien." Für den Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften nannte er exemplarisch eine fundierte, solide Ausbildung in den Grundlagen, eine enge Verzahnung von Theorie und Praxisbezug sowie die enge Verbindung von Forschung und Lehre. "Die Absolventen unserer Hochschulen in Mathematik und Naturwissenschaften sind heute weltweit als Doktoranden und Postdocs sehr geschätzt", sagte der Parlamentarische Staatssekretär.

Catenhusen wies auf die neuen Chancen für die deutschen Hochschulen, mit weltweit kompatiblen Studiengängen ausländische Studierende zu einem Studium in Deutschland zu ermuntern. Dazu sei auch eine verstärkte Internationalisierung der Studiengänge erforderlich. Für das Demonstrationsprogramm "International ausgerichtete Studiengänge" wendet das Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt 65 Millionen Mark bis zum Jahr 2003 auf. Die 42 geförderten Modellstudiengänge zeichnen sich durch effiziente fachliche Qualifizierung, Mehrsprachigkeit, Auslandspraxis sowie besondere Betreuung insbesondere der ausländischen Studierenden aus.

Er rief die Verantwortlichen auf, nicht länger das "Für und Wider" der neuen Abschlüsse zu diskutieren, sondern Initiativen in Richtung einer fachspezifischen Umsetzung der neuen Abschlüsse zu ergreifen, um vor allem die neuen Chancen zur "curricularen" Reform der gestuften Studiengänge zu nutzen.Bundesministerium fuer
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(dvf)