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Pressemitteilung

Katherina Reiche zu den Ergebnissen des gestrigen Autogipfels

(Berlin) - "Das zentrale Thema des Autogipfels war die Ladeinfrastruktur. Das ist wichtig und richtig. Jedoch entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich die Politik in Kommissionen, Gipfeln und Masterplänen verzettelt, anstatt mit der Umsetzung vorliegender Vorschläge zu beginnen. Die im Jahr 2018 eingesetzte Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität" (NPM) hat bereits konkrete Vorschläge erarbeitet, wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur vorangebracht werden kann. Dieses Maßnahmenpaket gilt es zügig umzusetzen. Bereits heute sind etwa 50 Prozent der Ladepunkte in Hand von Stadtwerken und Kommunen. In einigen Metropolen beträgt dieser Anteil sogar über 80 Prozent. Damit ist klar: Kein Masterplan für Ladeinfrastruktur ohne kommunale Energiewirtschaft. Entscheidend ist, dass der Ausbau vor Ort stattfindet.

Beispielsweise ist die vielfach angemahnte Anpassung des Miet- und Wohneigentumsrechts überfällig, damit neben dem Aufbau öffentlicher Ladepunkte auch der Aufbau privater Lademöglichkeiten in Gang kommt. Die NPM hat in diesem Zusammenhang auch gefordert, ein Förderprogramm für den Aufbau nichtöffentlicher Ladeinfrastruktur in Wohn- und Geschäftsgebäuden sowie bei Flottenbetreibern zu entwickeln. Diese Forderung wird von den Stadtwerken voll unterstützt. Außerdem würde eine abgestimmte Änderung des Baurechts der Länder helfen, den Genehmigungsprozess für den Aufbau von Ladesäulen zu vereinfachen."

Quelle und Kontaktadresse:
Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
Dorothea Misch, Geschäftsführerin Public Affairs und Kommunikation
Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
Telefon: (030) 58580-0, Fax: (030) 58580-100
E-Mail: presse@vku.de
Internet: www.vku.de/
(dvf, sf)