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Pressemitteilung

Jeder zweite Smartphone-Nutzer macht Daten-Backups / Bildschirmsperre bei fast allen aktiviert / Bitkom gibt Sicherheits-Tipps für das Smartphone

(Berlin) - Ein verlorenes Smartphone, Schadprogramme auf dem Gerät oder geklaute Daten - für Nutzer sind das unangenehme Vorstellungen. Entsprechend schützen sich die allermeisten auf ihrem privaten Smartphone. 96 Prozent der Smartphone-Nutzer haben zumindest eine Bildschirmsperre aktiviert. Ein SIM-Karten-Schutz kommt bei 81 Prozent zum Einsatz. Dabei sperrt sich das Handy, sobald die SIM-Karte entfernt wird. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. "Für die allermeisten Nutzer ist ihr Handy ein sehr persönlicher Gegenstand. Umso wichtiger ist es, Cyberkriminellen und Dieben so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten und für den Ernstfall Backups zu erstellen", sagt Teresa Ritter, IT-Sicherheitsexpertin im Bitkom. So nutzen sechs von zehn (58 Prozent) eine Lokalisierungsfunktion zum Aufspüren des Smartphones bei Verlust, ein Virenschutzprogramm setzen vier von zehn Smartphone-Nutzer (40 Prozent) ein. Jeder Zweite (49 Prozent) erstellt regelmäßig Backups seiner Daten - entweder in der Cloud oder auf externen Datenspeichern. Und jeder Achte (13 Prozent) deckt seine Smartphone-Kamera ab.

Jeder Achte entsperrt den Bildschirm per Gesichtserkennung

Bei der Bildschirmsperre stehen unterschiedliche Sicherheitsverfahren zur Auswahl. Am beliebtesten ist immer noch ein Code oder PIN, der zum Entsperren eingegeben werden muss. Gut zwei Drittel (68 Prozent) der Nutzer vertrauen darauf. Mit einem Muster hat gut jeder Zweite (47 Prozent) seinen Bildschirm geschützt, genauso viele machen dies per Fingerabdrucksensor. Knapp jeder Achte (12 Prozent) nutzt eine Gesichtserkennung, um den Smartphone-Bildschirm zu entsperren. Wenig verbreitet sind Erkennungsverfahren per Stimme (5 Prozent) und mittels Iris-Scanner (4 Prozent). "Die meisten Nutzer setzen nicht nur auf eine einzige Entsperrmethode. Je nach Situation ist es komfortabel, zwischen etablierten Verfahren per Code oder einer neueren, biometrischen Authentifizierung wählen zu können", so Ritter.

Wie Verbraucher ihr Smartphone umfassend schützen können, hat Bitkom in zehn Tipps zusammengefasst: https://www.bitkom.org/Themen/Datenschutz-Sicherheit/Sicherheit/Sicherheits-Tipps/10-Tipps-wie-Sie-Ihr-Smartphone-sicher-machen.html

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 991 Smartphone-Nutzer ab 16 Jahren befragt. Die Fragen lauteten: "Welche Sicherheitsprogramme oder -maßnahmen nutzen Sie auf Ihrem privaten Smartphone?" & "Welche Sicherheitsverfahren nutzen Sie aktuell zum Entsperren Ihres privaten Smartphones?"

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
Christoph Krösmann, Pressesprecher
Albrechtstr. 10, 10117 Berlin
Telefon: (030) 27576-0, Fax: (030) 27576-400
E-Mail: c.kroesmann@bitkom.org
Internet: www.bitkom.org
(dvf, df)