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Pressemitteilung

23.09.1999 00:00
newsaktuell

Einstweilige Verfügung gegen "AOL" / Landgericht Hamburg verbietet "AOL"-Werbung

Elmshorn/Hamburg (ots) - Die TALKLINE GmbH aus Elmshorn hat vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen den Hamburger Internet-Provider "AOL" erwirkt. Nach dem heute bekannt gegebenen Gerichtsbeschluss ist es "AOL" verboten worden, zu behaupten einen Internet-Zugang zum Festpreis anzubieten.

Das Unternehmen hatte mit dem Slogan "Internet zum Festpreis" geworben, obwohl neben der monatlichen Grundgebühr noch zusätzliche, von der Nutzungsdauer abhängige Verbindungsentgelte berechnet wurden. "Ein Festpreis steht fest. Wenn ich aber einen unterschiedlich hohen Preis zahlen muss, der von der Dauer meiner Internetnutzung abhängt, kann von einem Festpreis keine Rede mehr sein", begründet Dr. Markus Wendel, Leiter des Geschäftsbereiches Internet bei TALKLINE, den erfolgreichen Gang seines Unternehmens vor das Gericht. "Das ist Irreführung der Verbraucher, die haben wir jetzt unterbunden."

Bei Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 500.000 DM oder einer Ordnungshaft von bis zu zwei Jahren Gefängnis gegen den "AOL"-Geschäftsführer Uwe Heddensdorp ist die Werbebehauptung, einen Internetzugang zu einem Festpreis zu bekommen, mit sofortiger Wirkung untersagt. Auch die Kosten des Verfahrens, nach dem Streitwert in Höhe von 250.000 DM, muss die im Prozess unterlegene Firma tragen.

TALKLINE führt mit seinem eigenen Online-Angebot "talknet" seit Wochen in der Zeitschrift "Computer-BILD" die Liste der günstigsten Internet-Provider an. "Wir halten uns an Tatsachen statt mit Unwahrheiten Werbung zu betreiben", so Dr. Markus Wendel.


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(dvf)