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Pressemitteilung

Ein Grundgesetz macht noch keine Demokratieerziehung (#demokratieerziehung, #demokratieleben)

(Berlin) - "Natürlich begrüßen wir die Empfehlung der Kultusministerkonferenz (KMK), dass jede Schülerin und jeder Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn ein Grundgesetz erhalten soll. Allerdings ersetzt die Übergabe eines Buches noch nicht die fehlende Zeit zur Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und die Verankerung in den Lehrplänen.

Denn das konnten wir in der von uns in Auftrag gegebenen forsa-Umfrage zur Werteerziehung ganz deutlich zeigen: Obwohl Eltern und gerade Lehrkräfte die Vermittlung von Werten sehr befürworten, sehen beide Gruppen starke Defizite in der Umsetzung. Gründe für ein Nicht-Erreichen einzelner Bildungs- und Erziehungsziele sehen Eltern wie auch Lehrkräfte vor allem in einer unzureichenden Berücksichtigung im Lehrplan. Eltern als auch Lehrkräfte beurteilen die praktische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema, etwa in Form von Projektwochen oder Workshops, als förderlich für das Erreichen bestimmter Werterziehungsziele.

Wer also Demokratieerziehung will, muss auch für die entsprechenden Bedingungen sorgen, damit Demokratie erlernbar und erlebbar wird", kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) den Vorschlag der KMK, an jede Schülerin und jeden Schüler ein Grundgesetz auszugeben.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
Anne Roewer, Pressereferentin
Behrenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7261966-0, Fax: (030) 7261966-19
E-Mail: Bundesverband@vbe.de
Internet: www.vbe.de
(dvf, sf)