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Pressemitteilung

DIE JUNGEN UNTERNEHMER kritisieren Garantie-Rente der Grünen (#garantierente)

(Berlin) - Bundesvorsitzende Sarna Röser: "Erst Enteignungen, jetzt Garantie-Rente: Die grünen Alt-68er sollen einen bequemen Ruhestand geschenkt bekommen."

Zwei Monate nachdem Arbeitsminister Hubertus Heil die Grundrente ins Spiel brachte, haben nun auch die Grünen einen detaillierten Antrag für eine Garantierente im Bundestag vorgelegt: Die gesetzliche Rente soll einen Mindestversicherungsschutz bieten, der oberhalb der Grundsicherung liegt. Wie bei der Grundrente, soll die Bedürftigkeitsprüfung entfallen. "Nachdem Parteichef Robert Habeck Enteignungen in Betracht zieht, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, zeigen die Grünen nun auch mit der Garantierente immer mehr ihr wahres Gesicht: Sie sind eine linke Partei, die das Erbe der linken SPD-Wähler antreten will", sagt die Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Sarna Röser.

Röser weiter: "Man kann die Uhr danach stellen: Vor wichtigen Wahlen werfen Parteien Rentenbonbons als Kamelle vom Wagen, um Bürgerinnen und Bürgern den Gang zur Urne zu versüßen. Sie sollen das Kreuzchen schließlich an der richtigen Stelle machen. Wer sich als Oppositionspartei Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, sollte nicht in Versuchung geraten, die SPD-Grundrente von Hubertus Heil noch zu übertrumpfen. Das Fehlen der Bedürftigkeitsprüfung entlarvt aber auch die Garantierente der Grünen als Stimmenfänger. Eine Bedürftigkeitsprüfung ist aus Sicht der jungen Unternehmer nicht wegzudenken. Die Angst vor Altersarmut wird von solchen Vorstößen noch befeuert."

"Von den Umgarnungsspielchen vor Wahlen sollte sich weder jung noch alt zum Narren halten lassen. Alle Generationen brauchen ein faires und solides Rentenkonzept, welches den wechselhaften Winden der Politik standhält. Die Junge Rentenkommission, die wir ins Leben gerufen haben, arbeitet gerade an einem solchen Konzept. Langfristig gesehen sind nämlich punktuelle Eingriffe in ein funktionierendes Rentensystem ein sehr teures Unterfangen: Die 'abschlagsfreie Rente mit 63', die oft von gut abgesicherten Fachkräften genutzt wird, kostet allein 1,7 Milliarden pro Monat, dazu kommen hunderte Milliarden Euro für die 'Mütterrente' und die 'doppelte Haltelinie' in den nächsten Jahrzehnten. Die Grundrente oder die Garantierente würden weitere Milliarden kosten. Natürlich, wer Jahrzehnte in die Rentenversicherung einzahlt, hat sich erarbeitet, im Alter ausreichend abgesichert zu sein. Trotzdem: Der finanzielle Druck durch die Rentenpakete für die junge Generation ist jetzt schon massiv und wird immer stärker."

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Renz Peter Ringsleben, Pressesprecher
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390
E-Mail: ringsleben@familienunternehmer.eu
Internet: www.familienunternehmer.eu
(dvf, sf)