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Pressemitteilung

Beitragsbezogenheit - Schlüssel zum Erhalt der gesetzlichen Rentenversicherung

(Berlin) - Die Union der Leitenden Angestellten (ULA), der Spitzenverband von sechs deutschen Führungskräfteverbänden mit 52.000 Mitgliedern, sieht in einer nachhaltigen Stärkung des Prinzips der Beitragsbezogenheit den Schlüssel zum Erhalt der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies ist eine der zentralen Kernaussagen des Rentenkonzepts der ULA, das ULA-Geschäftsführer Ludger Ramme in Berlin vorstellte.



"Eine strenge Beitragsbezogenheit ist gerade bei den jüngeren Beitragszahlern für die dauerhafte Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung unentbehrlich. Eine überzogene Umverteilung von Beiträgen - sei es durch eine Grundsicherung innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung oder durch eine Rente mit 60 - ist nicht nur leistungsfeindlich. Sie droht auch die gesetzlichen Renten von Normalverdienern auf ein Einheitsniveau des am Existenzminimum orientierten Sozialhilfesatzes zu drücken. Der solidarischen Umlagefinanzierung wäre damit jedoch die rechtliche und moralische Grundlage entzogen." Ramme weiter: "Ein Erhalt des Lebensstandards im Alter kann nur dann gewährleistet werden, wenn neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch die betriebliche Altersversorgung und die private Vorsorge gegenüber heute deutlich gestärkt werden. An den dafür erforderlichen steuerlichen Anreizen auf der Beitragsseite fehlt es jedoch noch an allen Ecken und Enden."



Zur noch offenen Frage der Besteuerung der Rentenerträge äußerte Ramme: "Was die Besteuerung der Rentenerträge anbelangt, verdienen Versicherte, die schon in der Vergangenheit aus versteuertem Einkommen in Vorsorgemaßnahmen investiert hat, natürlich einen umfassenden Vertrauensschutz. Langfristig führt aber an einem Übergang zur steuerlichen Freistellung aller Vorsorgeaufwendungen zur Alterssicherung und einer nachgelagerten Besteuerung der Leistungen kein Weg vorbei."



Das Rentenkonzept der ULA wurde als ULA Schriftenreihe Nr. 39 veröffentlicht und kann bei der ULA kostenlos angefordert werden.



Quelle und Kontaktadresse:
Pressekontakt: Ludger Ramme (030) 30 69 63-0; presse@ula.de, ULA - Spitzenverband der Führungskräfte der Deutschen Wirtschaft, Kaiserdamm 31, 14057 Berlin, (030) 306963-0; Fax (030) 30 69 63-13; www.ula.de; Quelle: ULA - Spitzenverband der Führungskräfte der Deutschen Wirtschaft
E-Mail: presse@ula.de
Internet: www.ula.de
(dvf)