Pressemitteilung | Lebensmittelverband Deutschland e.V.

Aktuelle Branchenzahlen: Jede/r Achte arbeitet in der Lebensmittelwirtschaft

(Berlin) - Gleich ob Vegetarier, Öko-Fan oder Fertiggerichte-Liebhaber - das Lebensmittelangebot in Deutschland bietet eine enorme Vielfalt zur Verwirklichung individueller Lebensstile. Das ist der Verdienst von knapp 5,4 Millionen Menschen, die mit ihrer Produktivität und Innovationskraft dafür sorgen, dass 82,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sowie eine Vielzahl von Menschen weltweit täglich sichere und hochwertige Lebensmittel genießen können. Diese 5,4 Millionen Erwerbstätigen arbeiten in knapp 696.000 Betrieben entlang der gesamten Lebensmittelkette in den unterschiedlichen Bereichen Landwirtschaft, Agrargroßhandel, Lebensmittelhandwerk, Ernährungsindustrie, Lebensmittelgroß- und Lebensmitteleinzelhandel sowie dem Gastgewerbe.

Das Gastgewerbe ist mit knapp 2,2 Millionen Beschäftigten Spitzenreiter bei den Erwerbstätigen. Die meisten Betriebe sind im landwirtschaftlichen Bereich angesiedelt (304.800). Der größte Umsatz wird im Lebensmitteleinzelhandel mit 228.720 Millionen Euro erwirtschaftet.

Diese und weitere aktuelle Branchenzahlen mit allen Details zu Betrieben, Erwerbstätigen, Auszubildenden und Umsätzen in den einzelnen Sektoren finden sich in der neuen animierten Infografik des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL). Die Zahlen hat der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und weiteren Branchenverbänden* erhoben.

BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff erklärt dazu: "Die Lebensmittelbranche steht für eine zukunftsfähige starke Wirtschaftskraft. Zwölf Prozent, also fast jeder achte Erwerbstätige in Deutschland ist Teil dieser Branche. Auf jeder einzelnen Stufe wird intensiv mit Köpfchen und vollem Körpereinsatz daran gearbeitet, dass sich heute 170.000 Produkte in den Regalen des Handels finden. Verbraucherinnen und Verbraucher haben die freie Wahl. Jährlich kommen viele neue Produkte hinzu, die Wünsche und Trends der Kunden aufgreifen, es verschwinden aber auch genauso viele Produkte wieder, die sich am Markt nicht dauerhaft durchsetzen konnte. Dieser Qualitätswettbewerb funktioniert ohne staatliche Lenkungsmaßnahmen und so sollte es zum Erhalt der geschmacklichen Vielfalt, Innovationen und vor allem der Arbeitsplätze auch bleiben."

Quelle und Kontaktadresse:
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) Manon Struck-Pacyna, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 206143-0, Fax: (030) 206143-190

(sy)

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