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Pressemitteilung

Abgasuntersuchung 2020: 5,9 Prozent der Fahrzeuge hatten abgasrelevante Mängel

(Bonn) - Rund 1,31 Millionen Mängel bei der Abgasuntersuchung an Pkw und Nutzfahrzeugen (AU) sowie Krafträdern (AUK) haben die 30.560 anerkannten AU-Werkstätten im vergangenen Jahr ermittelt. Bei rund 718.000 der insgesamt fast 12,09 Millionen untersuchten AU-pflichtigen Kraftfahrzeuge wurden abgasrelevante Mängel festgestellt. Das entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 5,9 Prozent (Vorjahr 6,3 Prozent). Von den beanstandeten Fahrzeugen konnten über 342.000 Fahrzeuge im Rahmen einer Wartung bzw. Inspektion oder einer Reparatur wieder instand gesetzt und somit auf das zulässige Emissionsniveau zurückgeführt werden. Das geht aus dem Abschlussbericht zur AU-Mängelstatistik für das Jahr 2020 des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hervor.

"Wie wichtig die Abgasuntersuchung insbesondere auch für den Umweltschutz ist, macht das Ergebnis unserer Statistik einmal mehr deutlich", betont ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk. "Denn rund 375.700 Fahrzeuge und damit mehr als die Hälfte der beanstandeten Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder konnten nicht mehr für den Straßenverkehr freigegeben werden. Unsere Betriebe sorgen also nicht nur für die Betriebssicherheit der Fahrzeuge, sondern kümmern sich insbesondere auch um die Einhaltung der wichtigen umweltrelevanten Parameter."

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
Ulrich Köster, Pressesprecher
Franz-Lohe-Str. 21, 53129 Bonn
Telefon: (0228) 91270, Fax: (0228) 9127150
E-Mail: presse@kfzgewerbe.de
Internet: www.kfzgewerbe.de/
(dvf, sf)