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29.12.2021 13:19

Verbändereport 6/2021: Diversität & Inklusion in Verbänden


Verbändereport_0621

Noch viel Luft nach oben … Die Gesellschaft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer vielfältiger, bunter und internationaler geworden. Unsere Arbeitswelt auch? Bisher haben immerhin 4.500 Unternehmen und Institutionen die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Charta gilt als ein grundlegendes Bekenntnis zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen von Vielfalt und Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt und Gesellschaft.

Auch die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände, das Deutsche Rote Kreuz und der Deutsche Fußball-Bund gehören zu den Unterzeichnern. Und natürlich sind etwa die Deutsche Aidshilfe, die Lebenshilfe, die Gewerkschaft Verdi, der Lesben- und Schwulenverband Beispiele für Organisationen in Deutschland, die sich in gesellschaftliche Diskussionen einmischen, um die Interessen ihrer Mitglieder zur Geltung zu bringen. Doch bei vielen Verbänden ist durchaus noch Luft nach oben. Das zeigt schon allein die geringe Frauenquote in Führungspositionen. Vielfalt lohnt sich – so die Argumentation von Diversity Management. Weil sie Beschäftigte langfristig und nachhaltig bindet, Vorteile bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter bringt, eine höhere Motivation und Effizienzsteigerung bewirkt und in der Öffentlichkeit zu einem pluralistischen offenen Image beiträgt. Ganz nebenbei senken Organisationen das Risiko von Schadensersatzklagen aufgrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes, wenn sie Diversity Management umsetzen. Welche ersten Schritte Verbände realisieren können und was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie ab Seite 6. Ab Januar 2022 ändern sich mit dem neuen Lobbyingrecht Pflichten und Verhaltensregeln für die Interessenvertretung gegenüber Bundestag und Bundesregierung. Verbände und ihre Verantwortlichen müssen sich hier auf neue Arbeitsweisen und mehr Formalismus einrichten.

Das alles lesen Sie im neuen Verbändereport 6/2021.