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verbaende.com
24.02.2015 07:39

Meistgenutzte Medien: Radio und Fernsehen / Online nimmt aber deutlich zu


Die Nutzung audiovisueller Medien erzielte im zurückliegenden Jahr neue Spitzenwerte in Deutschland. Dies geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2014 hervor, die der Verband Mitte Februar auf Basis von Drittquellen veröffentlicht hat.

Danach konnten im vergangenen Jahr 2014 klassische Radio- und TV-Programme auf höchstem Niveau erneut leichte Reichweitenzuwächse verzeichnen. Gleichzeitig sorgte die Online- und Mobile-Nutzung dafür, dass der Radio- und Audio- sowie TV- und Videokonsum insgesamt über alle Plattformen und Nutzungsarten hinweg weiter angestiegen ist.

Zuschauer und Hörer verbringen weiterhin überdurchschnittlich viel Zeit mit beiden Medien, so der Verband. Täglich sahen alle im Durchschnitt drei Stunden und 41 Minuten fern und hörten nur unwesentlich weniger Radio.

Daneben verzeichnet die Online-Audio- und -Videonutzung eine besonders dynamische Entwicklung. Allein im dritten Quartal 2014 wurden pro Monat allein fast 60 Millionen Webradiosessions erfasst, eine durchschnittliche Webradiosession dauerte zusätzlich zum „klassischen“ Radio noch einmal 78 Minuten. Im Bereich Videostreaming kommen einzelne TV-Sender mit Top-Formaten bereits auf deutlich über eine Million Onlinevideo-Abrufe pro Woche. Da werden sich die Mediathekenbetreiber bei den öffentlich-rechtlichen wie die privaten Fersehsendern freuen.

Dr. Tobias Schmid, Vorstandsvorsitzender des VPRT sagt dazu: „Die aktuellen Nutzungszahlen und Reichweiten zeigen eindrucksvoll, dass Anbieter wie Nutzer in der konvergenten Realität angekommen sind. Ob zu Hause, unterwegs oder am Arbeitsplatz: audiovisuelle Medien werden in immer mehr Situationen nutzbar und prägen damit den Medienalltag der Deutschen mehr als je zuvor. Allein die rechtlichen Vorgaben der Medienordnung halten mit dieser Entwicklung nicht Schritt und werden in ihrer unzeitgemäßen Ausgestaltung zunehmend zum limitierenden Faktor für Innovationen und Wachstum der Branche“. (tr)