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verbaende.com
17.06.2013 10:54

Halb und halb: Social Media und Pressearbeit - ein zweischneidiges Schwert


Braucht der professionelle Kommunikator überhaupt solche Instrumente wie Facebook, Twitter und Co.? Der Faktenkontor der dpa Tochter News Aktuell liest sich da auf zwei Weisen: Ja und Nein. Für 46 Prozent der befragten Journalisten und Mitarbeiter in Pressestellen lohnt sich der Einsatz, denn er steigert den eigenen Erfolg. Die andere Hälfte der Befragten steht dem Einsatz skeptisch gegenüber.
Die Ergebnisse des „Social Media Trendmonitor 2013“ verdeutlichen zudem den Grad aktiver Teilnahme. Als wirkliche Profis – und damit auch regelmäßige Nutzer – der sozialen Medien schätzen sich nur knapp ein Viertel der befragten Journalisten ein. Nur einige Erfahrung haben knapp 50 Prozent und ein Viertel sieht für sich selbst deutlichen Nachholbedarf. Angesichts dieser Zahlen verwundert es wenig, dass Journalisten keinen großen Vorteil in den sozialen Medien sehen.

Das mag sich jedoch ändern: Als Recherchetool werden die sozialen Netzwerke gerne genutzt, als Kommunikationskanal (noch) nicht, weil aktive Partizipation auch deutlich mehr Wissen und Erfahrung verlangt. Wer in diese Web 2.0-Welt nicht hineingeboren wurde, dürfte sich langsamer mit ihr anfreunden. Aus der (Sender-) Sicht der Kommunikationsabteilungen kommt der Angst vor Shitstorms eine erstaunlich geringe Bedeutung zu, wenn der Einsatz von Social Media bewertet wird. Nur einer unter 20 gab an, wegen zu vieler Negativ-Kommentare oder Beiträge die Social Media eher zu meiden.

Die eigenen Erwartungen in den Einsatz von Social Media haben sich nur für ein Zehntel aller Journalisten und 17 Prozent der Agentur-Mitarbeiter voll erfüllt. Doch aber gaben rund zwei Drittel an, dass sich die Erwartungen zumindest zum Teil erfüllt hätten. (tr)