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verbaende.com
09.07.2013 14:53

"Menschen wollen mit Menschen sprechen, nicht mit Organisationen" / Spannende Eindrücke vom Forum Verbandskommunikation Go Social Network 2


Onlinerealität und Wirklichkeit verschmolzen am 4. Juli in Düsseldorf, als Moderator Tim Richter die Tagung „Was macht Verbände im Social Web erfolgreich?“ eröffnete.

„80 Prozent nutzen ihr Smartphone binnen der ersten 15 Minuten nach dem Aufstehen“ – mit dieser Aussage führte Richter in die Veranstaltung ein. Im Kontrast dazu verkündete Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel über die Twitter-Wall im Tagungssaal „Facebook? Twitter? Absolut nichts für mich. Ich verstehe dieses ganze Mitteilungsbedürfnis nicht“. Dabei kann man ihm das Bedürfnis laut Richter ganz einfach erklären: Es gilt als erwiesen, dass das Aktivsein in den sozialen Medien ähnlich abhängig macht wie Drogen- und Alkoholkonsum.

„Erfreulich hohes Niveau auf der #GoSocNet2“ attestierten Teilnehmer via Twitter dem Forum Verbandskommunikation. 50 Vertreter von Verbänden und vergleichbaren Organisationen kamen zusammen, um zu erörtern, wie vielfältig die Möglichkeiten des Social Web für Verbände sein können, wie sie genutzt werden oder wovon man lieber die Finger lassen sollte.
Dass das Forum damit den Nerv der Verbände traf, dafür stehen die lebhafte Teilnahme und die regen Diskussionen genauso wie die vielen Twitter-Beiträge und Kommentare. „Superinteressant und lebendig. #GoSocNet2 Danke!“.

Die Twitter-Wall des Veranstalters Kölner Verbände Seminare zeigte live, dass die Diskussionen des Forums nicht auf den Tagungssaal beschränkt blieben. Auch von außerhalb gab es fachliches Feedback zu Aussagen und Thesen der Referenten und motivierte auch zum ein oder anderen amüsanten Kommentar. Großer Nachfrage erfreuten sich auch die Thementische, an denen während der Pausen rege unter den Teilnehmern und Referenten diskutiert wurde.

Eine riesige Bandbreite an Vorträgen zeigte die enorme Chancenvielfalt, die sich Verbänden im Social Web bietet.

Besonderes Lob gilt Referent Jona Hölderle, der auch für einen erkrankten Referenten einsprang und dessen PowerPoint-Vortrag karaokesicher mit eigenen Erfahrungen und Einsichten inhaltsreich ergänzte. Ebenso großes Lob erntete Eva Holden vom Verband Deutscher Ingieneure (VDI). Auch sie war kurzfristig eingesprungen. Ihr Vortrag bereicherte die Tagung um sehr interessante Einblicke in die eigene Arbeit als Social Media Managerin in der großen Geschäftsstelle des VDI.

Große Zustimmung gab es für die Aussage „Und seien wir ehrlich: Social Media Manager brauchen Dialogprokura“, die Jürgen Sorg, Experte für E-Recruiting der Techniker Krankenkasse, den anwesenden Geschäftsführern ins Web 2.0-Stammbuch schrieb. Alle konstatierten übereinstimmend, dass sich die Kommunikationskultur klar verändert hat: „Kein Verband kommuniziert heute noch so, wie er es vor Jahren getan hat“. Die Verbände müssen diese kulturelle Veränderung nachvollziehen und brauchen dazu in der Diktion von Herrn Sorg „ein lockeres Verhältnis zur Kommunikation“: „Menschen wollen mit Menschen sprechen, nicht mit Organisationen“, fasste Sorg zusammen.

Eine Tagung, deren Fazit sich in zwei mal 140 Twitter-Zeichen zusammenfassen lässt: „Erfreulich hohes Niveau auf der #GoSocNet2“ und „Auswertung Teilnehmerfeedback #GoSocNet2 sagt schlicht & klar: klasse Veranstaltung mit klasse Themen & super Referenten!“ (tr).

Twitter-Schnippsel und Ausschnitte der Twitter-Wall:

  • tim_richter: “Facebook? Twitter? Absolut nichts für mich. Ich verstehe dieses ganze Mitteilungsbedürfnis nicht”, sagt Sebastian #Vettel #GoSocNet2
  • MatthBueschking: @tim_richter Dabei ist Twitter noch schneller als die #Formel1. #GoSocNet2
  • VerbaendeCoach: @tim_richter Und dabei kommt er aus der Generation der Digital Natives #GoSocNet2 #Vettel
  • kfzgewerbe: Rund 50 Digitaler haben sich bei #gosocnet2 materialisiert ;)
  • juergen_sorg: Social Media als Bindung bereits Gebundener. Ansprache neuer Zielgruppen gelingt nur selten. @Pluralog #GoSocNet2
  • Pluralog: @VerbaendeCoach @tim_richter Deshalb mag ich den Begriff Natives nicht, sondern würde von Digital Residents & Visitors sprechen. #GoSocNet2 #Vettel
  • MatthBueschking: Für mich eine Kernfrage: SocialMedia darf keine Zweitverwertung, kein “weiterer Kanal” sein. #GoSocNet2
  • juergen_sorg: @Pluralog absolut. Ich würde sagen, Social Media ist keine Frage des Kanals, sondern der Haltung. #gosocnet2
  • VerbaendeCoach: @juergen_sorg @Pluralog Richtig. Und viele Verbände “scheitern” an dieser Kultur-Frage #GoSocNet2
  • Pluralog: “Wegen Social Media die Homepage nicht vernachlässigen.” Ja. “Keine Meldung ohne eigenen Link.” Nein. #GoSocNet2
  • Koenig_DGQ: Das Zentrum für gute Inhalte ist in Gehirn! :-D #gosocnet2
  • eholden13: “Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an!” Tolle Einblicke in die Online-Arbeit von @HeikoKunert gerade beim #GoSocNet2
  • eholden13: “Google+ hat das Thema Barrierefreiheit bisher verpennt” sagt @HeikoKunert #GoSocNet2
  • futtertante: Top: Beim VDI klappt das laut @eholden13 mit den Contentlieferanten aus den eigenen Reihen #GoSocNet2
  • Pluralog: Schön. Informelle Bildung im #Handwerk auf #YouTube und in Foren. Mehr davon! #GoSocNet2
  • MatthBueschking: Handwerk ganz modern E-Learning at it’s best von der Zentralstelle Deutsches Handwerk. #GoSocNet2
  • kfzgewerbe: Go Social War for Talents #GoSocNet2 – Krankenkasse oder Weinbau? Wird Entscheidung für einen Arbeitgeber hybrider?
  • KatrinTae: dialogprokura für social media! #GoSocNet2
  • Pluralog: Gerade gelernt. #Dialogprokura ist das Gegenteil von #Rückkanalverbot. #GoSocNet2
  • HeikoKunert: @KatrinTae @juergen_sorg @verbaende @tim_richter @Pluralog @joergeisfeld Man nennt ihn “Master of Powerpointkaraoke” #GoSocNet2
  • FSobiech: Heute bei #GoSocNet2: @Pluralog Vorträge eindeutig top und nützlich!
  • FSobiech: “@kfzgewerbe: Wahres Schlusswort @HeikoKunert Man kann Viralität nicht erzwingen, man kann sie versuchen #GoSocNet2” noch ein Lieblingszitat