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verbaende.com
13.06.2013 15:21

Changemanagement: Veränderungsprozesse brauchen den Mitarbeiter


Es sind nur fünf Faktoren, die über Erfolg oder Mißerfolg eines Veränderungsprozesses im Verband entscheiden. Der menschliche Faktor spielt dabei die größte Rolle. Das ist nicht wirklich überraschend, wohl aber wichtig zu erwähnen. „Die Führung im Wandel stellt die höchsten Anforderungen an das Führungsteam“, erklärt Veränderungsexpertin Claudia Schmidt.
Organisationen, die "Veränderungsprozesse zukünftig erfolgreich gestalten wollen, müssen die betroffenen Menschen zur aktiven Mitarbeit gewinnen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Führungskräften und Mitarbeitern spielt dabei die entscheidende Rolle", so Schmidt, die eine Beratungsagentur für Changemanagement führt.

Die fünf wichtigsten Faktoren hat Schmidt mit ihrer Agentur Mutaree GmbH erarbeitet. Die für die Umfrage befragten sehen die Beteiligung der Mitarbeiter mit knapp drei Viertel aller Antworten als wichtigsten Faktor an. Gefolgt von einem professionellen Projektmanagement (67 Prozent), der Übernahme von Verantwortung durch die Linie (61 Prozent) gepaart mit der Motivationskraft der Führungskräfte (60 Prozent). Abschließend wird von den Führungskräften auch Konfliktfähigkeit erwartet (49 Prozent).

Deutlich wird, dass die „weichen“ Faktoren ausschlaggebend für gutes und erfolgreiches Changemanagement sind. Den Führungskräften, besonders jenen auf der mittleren Ebene, kommt die wichtige Aufgabe von Erklärung und Hilfestellung zu. Sie sind es, die Veränderungsbereitschaft und in die Veränderungsfähigkeit bei den Mitarbeitern herausfordern und unterstützen. „Wer zukünftig Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten will, muss die Menschen gewinnen“, stellt Schmidt fest.

Nicht umsonst beobachten die Berater bei Unternehmen und Organisationen oft ein hohes inhaltliches Level und viel Know-How über effektive Veränderungsprozesse. Doch letztlich scheitert ein Change-Projekt oft an den menschelnden Komponenten, die zu wenig Beachtung finden: Schlechte Kommunikation, mangelnde Nachvollziehbarkeit der Veränderungsnotwendigkeit, unklare oder fehlende Verantwortlichkeiten. (tr)