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verbaende.com
27.02.2013 09:59

Acht Fehler beim Start in Facebook, Twitter und Co.


In einer Minute werden durchschnittlich etwa 320 neue Twitter-Accounts auf der Welt registriert. In derselben Zeit werden 98.000 Tweets, die sogenannten Kurznachrichten, abgesetzt. Auf Facebook werden in 60 Sekunden gar 695.000 Status-Updates verschickt. Dass dort auch Fehler gemacht werden, ist normal und gar nicht schlimm. Immerhin handelt es sich um ein „lockeres“ Miteinander. Da darf schon mal geschludert werden.
Auf dem Weg in Facebook und Twitter jedoch gibt es acht Fehler, die jeder Neuling umgehen kann und im eigenen Interesse sollte. Das ist einfach, braucht gar nicht mehr Aufwand und macht den eigenen Auftritt in den sozialen Medien aber deutlich schlagkräftiger.

1. Laden Sie ein Profilbild hoch
Ein Profilbild – oder neudeutsch: Avatar – weckt Aufmerksamkeit und zeigt, dass der Account aktiv genutzt (werden) wird. Gleichzeitig ermöglicht ein Profilbild eine erste Validierung durch andere Nutzer und unterstützt insofern die eigene, gute Reputation.

2. Anderen folgen, ohne selbst zu schreiben, wer oder was man ist
Es gibt Studien, die behaupten, dass die Eingabe einer Kurzbiografie (wer oder was man ist) bis zu achtmal mehr Follower und Fans in Twitter für den eigenen Account begeistert. Ob es nun wirklich achtmal so viele sind wie ohne eine Kurzbiografie, mag dahingestellt sein, fest steht allerdings: zu wissen, wer oder was der Account repräsentiert, erhöht die Glaubwürdigkeit und ist rechtlich (Stichwort: Impressum) zudem geboten.

3. Keine Internetseite angeben
Wer nicht gefunden werden möchte, braucht die eigene Internetseite nicht auf den Profilen von Twitter, Facebook oder Google+ anzugeben. Doch, das mag nun weniger eine These denn eine Forderung sein, wenn soziale Medien der Auffindbarkeit dienen, macht die Angabe der eigenen Internetadresse sehr viel Sinn. Wie sonst soll jemand auf Ihre Seite finden?

4. Ihre Tweets bei Twitter per „opt-in“ schützen
Es ist möglich, einen Privat-Account bei Twitter anzulegen, sodass alle Follower vom Account-Administrator, also Ihnen, freigeschaltet werden müssen. Erst dann können Ihre Follower auch tatsächlich folgen. Mit Blick auf eine offene Kommunikation und die Auffindbarkeit – siehe auch Fehler Nummer 3 – scheint das Verschließen der eigenen Tweets wenig zielführend zu sein. Warum einen Twitter-Account anlegen, dem nicht gefolgt werden soll?

5. Nur in GROSSBUCHSTABEN zu schreiben
WARUM SCHREIT DIESER NUTZER EIGENTLICH DIE GANZE ZEIT? Das satzweise Schreiben in Großbuchstaben signalisiert in der üblichen Netiquette einen Aufschrei oder sehr, sehr lautes Sprechen. Warum den ganzen Tag über schreien?

6. Unproportional vielen Accounts folgen
Das ist ein typischer PR-Agentur-Fehler: Wenn man vielen folgt, dann folgen auch viele einem. Nein, das ist nicht richtig. Es gibt ein „gutes“, also sinnvolles Verhältnis von Accounts, denen gefolgt wird, und jenen, die einem folgen. 700 Twitter-Accounts zu folgen und nur sieben eigene Follower zu haben, spricht nicht für ein sinnvolles Verhältnis.

7. Marketing- und
PR-Inhalte veröffentlichen
Tägliche Tweets wie „Heute noch kaufen, frisch eingetroffen ...“ oder „Noch wenige Plätze ...“ oder „Wir finden uns gut, ihr auch!“ oder „Folge uns auch bei Facebook ...“ (das sind alles reale Beispiele!) bringen keinen Follower mehr und verschrecken langfristig weitere. Inhalte sind immer aktuell und gesprächsrelevant, d. h. nicht eine Aktion einfordern, sondern das Weiter-Tweeten (re-tweet) ermöglichen.

8. Zu schnell aufgeben
Wer die bisherigen sieben Fehler gemacht hat, sollte nicht auch den achten machen: Zu schnell den Account schließen ist auch keine Lösung. Lieber zügig besser machen und schauen, ob die eigene Zielgruppe via Twitter oder Facebook angesprochen werden kann. Wenn sie wirklich nicht relevant zu engagieren ist, können die Accounts immer noch geschlossen werden. (tr)

(frei übersetzt, Original: http://nonprofitorgs.wordpress.com/2013/02/10/eight-common-mistakes-nonprofits-make-when-they-first-join-twitter/)