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verbaende.com
10.02.2012 11:55

Wann ist ein Tweet ein guter Tweet?


Vorschläge, was gutes Twittern ist, finden sich zu Hauf im Internet. Viele – zumeist selbsternannte – Experten mutmaßen hier und dort, worauf es dem Twitterer ankommen mag. Eine Metastudie, die vor allem Nutzerdaten von Twitter auswertete, zeigt nun, was wirklich gelesen wird und was niemanden interessiert. Dabei überrascht: zu viel persönliches im eigenen Twitterfeed schreckt die Leser ab.
Auch durchaus überraschend, wenn nicht gänzlich ungewöhnlich, bewerten Twitter-Nutzer lediglich knapp ein Drittel (36 Prozent) der abonnierten Tweets als lesenswert. Ein ganzes Viertel aller abonnierten Kurznachrichten sei überhaupt nicht relevant.

Was also twittern, um gelesen zu werden? Relevante - neue! - Informationen, witziges und prägnante Kurznachrichten auf eigene, neue, Web-Inhalte. Das macht deutlich: Twitter ist weniger ein „socialising tool“ denn eine Informationsmaschine. Durchweg schlecht kommt an, wenn viel im Tweet verlinkt ist (mit Hash # eingeleitet und damit zum Link ernannt wird), oder arg viel auf andere Nutzer bezug genommen wird (in dem dieser via @ direkt angesprochen wird). Das macht einen Tweet schwer lesbar und erhöhe nicht den Mehrwert. Eine gute Übersicht über die Do's beim Twittern, stellt Sebastian Matthes nach Auswertung der kompletten Studie im WirtschaftsWoche Online Blog zusammen. (tr/cl)