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verbaende.com
19.03.2012 16:52

Verbändestudie 2012: Trends in der Verbandskommunikation


"Die wichtigsten Adressaten der Kommunikation von Verbänden sind Mitglieder, Politik und Medien – in dieser Reihenfolge", sagt der Autor der Verbändestudie 2012, Jens Fuderholz von TBN Public Affairs GmbH & Co. KG in Berlin. Es hat sich herausgestellt, dass Verbände diese Aufgabe sehr gewissenhaft wahrnehmen.
Dennoch, so auch das Ergebnis, haben sich die Kommunikationsinstrumente seit 2009 signifikant verändert. Newsletter und Rundschreiben gewinnen gegenüber nationalen Veranstaltungen deutlich an Bedeutung, wodurch Mitglieder weniger persönlich angesprochen werden. Die am häufigsten genutzten Instrumente stellen nach wie vor E-Mails und Mitgliederversammlungen dar, stellt die Studie heraus, die auf einer Onlineumfrage mit 86 Verbänden sowie einer vertiefende Gruppendiskussion basiert.

Nach Ansicht der Autoren sei bemerkenswert, dass im Vergleich zur Vorgängerstudie 2009 etwa ein Fünftel mehr Verbände tagesaktuelles Monitoring betreiben – sei es mit kostenlosen Internet-Tools oder durch Eigenrecherche und beauftragte Unternehmen. Der Anteil der Befragten, die ihre Medienpräsenz mit einem größerem Zeitintervall als einer Woche auswerten, ist weiterhin unverändert hoch.
 
Wenig überrascht: Social Media sind spannend, werden aber kaum genutzt! „Im Social Media Bereich überlässt die professionelle Verbändearbeit das Feld überwiegend den Nicht-Regierungsorganisationen“, stellt Urlike Propach, die gemeinsam mit Federholz die Studie erstellt hat, fest.

Im Verbändereport 03/2012, der im April 2012 erscheint, ist eine komplette Auswertung der Studie vorgesehen. (TR)