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28.11.2012 13:00

Der Mittelstand liest IHK


Auf diese simple Formel läßt sich das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie bringen: Knapp die Hälfte aller mittelständischen Unternehmer liest regelmäßig die Zeitung der regionalen IHK. Das zweithäufigstes Leserinteresse fällt auf die Wochenzeitschrift Der Spiegel mit schon nur noch 20 Prozent Reichweite.
Mit 1,47 Millionen Lesern pro Ausgabe bzw. 43,4 Prozent der untersuchten Grundgesamtheit der erhobenen Medien – darunter Wirtschaftsblätter wie das Handelsblatt oder auch die Fachzeitschrift Markt und Mittelstand – stehen die IHK-Zeitschriften ganz oben in der Gunst der Leser. Nach Ansicht der die Studie beauftragenden Industrie- und Handelskammern liegt das an den Themen. Knapp 90 Prozent der befragten Entscheider bescheinigen, den IHK-Zeitschriften, dass sie aufgrund der Themensetzung mittelstandsrelevant seien. Für den Spiegel sagen das nur noch 35,6 Prozent der insgesamt 3.0000 Befragten.

Das Reichweitenergebnis auf den ersten fünf Plätzen:
  • IHK-Zeitschriften: 43,4 Prozent (1,47 Millionen Leser)
  • Der Spiegel: 20,6 Prozent (699.000 Leser)
  • Stern: 17,0 Prozent (575.000 Leser)
  • Focus: 16,1 Prozent (545.000 Leser)
  • Creditreform-Magazin: 9,6 Prozent (324.000 Leser)
  • Welt am Sonntag: 8,1 Prozent (275.000 Leser)

Mit der Studie „Reichweitenstudie Entscheider im Mittelstand 2012“ erstellen die IHK-Zeitschriften eG als die bundesweite Vermarktungsorganisation, die IHK-Kombi West als Vermarktungsorganisation in Nordrhein-Westfalen und die Industrie- und Handelskammern, vertreten durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) regelmäßig eine Reichweitenanalyse der Zeitschriften und Zeitungen im Mittelstand. Durchgeführt wurde die Studie vom Marktforschungsunternehmen TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH in Bielefeld.

Grundlage der Studie sind alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland nach mit einem jährlichen Umsatz von 100.000 Euro bis zu einem Umsatz von unter 50 Mio. Euro. Ausgeschlossen werden jedoch Institutionen der Bereiche Öffentliche Verwaltung und Dienstleistungen, Erziehung und Unterricht sowie Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen. So werden 1,47 Millionen Unternehmen und deren Entscheider durch die Studie repräsentiert. (tr)