Verbands-Presseticker
(Berlin) - „Die geplanten Regelungen treffen die psychotherapeutische Versorgung ins Mark und begrenzen die Behandlungsmöglichkeiten psychisch erkrankter Menschen. Denn behandlungsbedürftige psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren deutlich zu, während psychotherapeutische Leistungen zeitgebunden und nicht beliebig ausweitbar sind. Eine Deckelung der Vergütung führt daher zwangsläufig zu einer Begrenzung der Behandlungskapazitäten“, kritisieren Dr. Enno Maaß und Dr. Christina Jochim, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV).
(Hannover) - Vor Beginn der weltweit wichtigsten Industriemesse haben in Hannover acht ausgewiesene Expertinnen und Experten den Innovationsrat für Deutschland gegründet. Der Innovationsrat ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt.
(Bonn) - Die gestiegenen Kosten für tiermedizinische Behandlungen bringen Tierheime in eine schwierige Lage. Immer mehr Tierhalter suchen bei Tierheimen nach finanzieller Unterstützung für tierärztliche Behandlungen, während gleichzeitig mehr Tiere aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt werden. Dies zeigen Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes.
(Berlin) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) sieht im Referentenentwurf des GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetzes aus Sicht der MedTech-Branche noch erheblichen Nachbesserungsbedarf. Auf Widerstand des BVMed stoßen beispielsweise die Pläne für ein verpflichtendes Zweitmeinungsverfahren bei planbaren Operationen, die unverhältnismäßig hohen Belastungen des Hilfsmittel-Bereichs durch Preisbindungen und Abschläge sowie das Preismoratorium für Verbandmittel.
(Berlin) - Ein menschlich aussehender Roboter schweißt bei großer Hitze Metallteile, bewegt schwere Werkstücke durch die Produktion oder übernimmt gefährliche Arbeiten mit Schadstoffen – was nach Science-Fiction klingt, ist in einigen Fabriken schon Realität. Humanoide Roboter, menschenähnliche Roboter mit KI, übernehmen bereits heute einige Aufgaben in der industriellen Fertigung. Die Industrie sieht darin mehrheitlich eine Chance. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der deutschen Industrieunternehmen sind der Auffassung, dass der Einsatz humanoider Roboter dem Fachkräftemangel in der deutschen Industrie entgegenwirken kann.
(Neustadt/Weinstraße) - Mehr Transparenz im Kryptohandel: Dieses Ziel verfolgt das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG), das zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Steuerlich ändert sich dadurch zwar nichts. Die Pflichten zur Dokumentation und Datenweitergabe wurden jedoch deutlich verschärft. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erläutert, was vor allem Privatanleger wissen sollten und wie beziehungsweise wann Einkünfte aus dem Verkauf von Kryptowerten versteuert werden müssen.
(Hennef) - Aufregung im Abwasserrohr, Aufregung in der Spielgruppe. Zum Tag des Kindergartens am 21. April präsentiert die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) die Abenteuer von Trulli Tropf als Papiertheater Kamishibai.
(Berlin/Frankfurt) - Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) haben das neue ISO/IEC Joint Technical Committee 5 (JTC 5) initiiert, um internationale Standards für den Digitalen Produktpass (DPP) auf den Weg zu bringen. Der DPP ist ein zentrales Element in der EU-Batterieverordnung, der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) und soll perspektivisch auch im European Product Act (EPA) eine wichtige Rolle spielen.
(Frankfurt am Main) - Die Belastungen durch gestiegene Energie- und Mobilitätskosten infolge der aktuellen geopolitischen Lage sind unbestritten. Sie treffen Beschäftigte als auch die Betriebe erheblich. Doch setzt die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie der Bundesregierung von bis zu 1.000 Euro an der falschen Stelle an. Die Politik verspricht Entlastung, finanziert sie aber nicht selbst. Stattdessen setzt man die Betriebe unter Druck, die gesetzten Erwartungen der Mitarbeiter auf freiwilliger Basis zu erfüllen.
(Frankfurt am Main) - Mehr als 20.000 Menschen haben sich an einer Umfrage des VdK Hessen-Thüringen zur medizinischen Versorgung beteiligt. Viele von ihnen berichten von Problemen.





