Verbands-Presseticker
(Berlin) - „Offenbar sind versorgungsfeindliche und katastrophale Kürzungen im Bereich der psychischen Erkrankungen mittlerweile salonfähig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wir sind entsetzt“, sagen Dr. Enno Maaß und Dr. Christina Jochim, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Die Finanzkommission Gesundheit hat gestern in ihrem Bericht 66 Vorschläge zur Beitragsstabilisierung in der Gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht.
(Wetzlar) - Trotz einer Nettozuwanderung von rund einer halben Million Menschen seit 2014 ist das Arbeitskräftepotenzial auch in Mittelhessen geschrumpft, während sich gleichzeitig die Teilzeitquote auf einem Höchststand von 30 Prozent befindet. Aus Sicht der mittelhessischen Geschäftsstelle der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) wächst damit der Druck, mehr Erwerbspotenzial für den Arbeitsmarkt zu mobilisieren.
(Berlin) - Der Deutsche Caritasverband (DCV) startet gemeinsam mit der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft eine bundesweite Pilgeraktion unter dem Motto ihrer Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“. Bundesweit werden Caritas-Einrichtungen zu Pilgerstationen.
(Stuttgart) - „Die letzten Tage drängte sich der Eindruck auf, die Landeshauptstadt sei in einen politischen Dornröschenschlaf verfallen“, so der Präsident des Spitzenverbands Handwerk BW, Rainer Reichhold. Dies habe bei den Betrieben die Sorge ausgelöst, der versprochene Aufbruch für Baden-Württemberg könne erneut ausbleiben. Nun hofft das Handwerk auf einen Durchbruch Richtung Koalitionsverhandlungen.
(München) - Der bayerische Arbeitsmarkt bleibt erstarrt, aus Sicht der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auch als Folge der gestiegenen Konjunkturrisiken durch den Iran-Krieg, der die außenwirtschaftlichen Unsicherheiten nochmals vergrößerte. Dies dürfte sich zukünftig weiter negativ auf die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen auswirken.
(Berlin) - In vielen Geschäften und Gastronomiebetrieben wird beim elektronischen Bezahlen inzwischen eine Trinkgeldoption auf dem Kartenterminal angezeigt, oft mit vorgeschlagenen Beträgen. Diese Funktion kommt aber längst nicht überall gut an: Nur knapp 3 von 10 Deutschen (29 Prozent) finden vorgeschlagene Trinkgeldbeträge beim elektronischen Bezahlen praktisch. Besonders skeptisch zeigen sich ältere Menschen: Unter den Über-65-Jährigen liegt die Zustimmung mit 22 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
(Bonn) - Zur politischen Debatte, ob der Staat angesichts des Iran-Kriegs und der Inflation die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken sollte, gibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes einen Kommentar ab.
(Berlin) - Der Verwaltungsrat Schienengüterverkehr, das oberste Gremium der rund 200 im VDV organisierten Schienengüterverkehrsunternehmen, hat Joachim Berends einstimmig für weitere drei Jahre als seinen Vorsitzenden und damit als VDV-Vizepräsidenten wiedergewählt.
(Frankfurt am Main) - Der gute Vorsatz der EU, die bürokratischen Lasten für Unternehmen zu senken, wird mehr und mehr zu einem Lippenbekenntnis. Alte und neue Regulierungen belasten den industriellen Mittelstand immer intensiver.
(Berlin) - TÜV-Verband zieht Zwischenbilanz. Erhöhter Grenzwert führt zu Verunsicherung. Konsum und Fahren gehören nicht zusammen.




