Verbands-Presseticker
(Berlin) - Mit dem vorliegenden Referentenentwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind für die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) tiefgreifende negative Einschnitte in das Versorgungsgeschehen - insbesondere im Bereich der Kieferorthopädie - absehbar.
(Berlin) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordern die Bundesgesundheitsministerin auf, den Prozess zur Erarbeitung des GKV-Sparpakets seriös und rechtsstaatlich sauber zu gestalten. Das derzeitige Verfahren untergräbt grundlegende Prinzipien demokratischer Beteiligung.
(Ulm) - Ein Motor muss befeuert werden, damit er läuft. So ist es auch im Gesundheitswesen. Wenn man beim Treibstoff spart, fällt die Leistung ab. Wer nicht kostendeckend vergütet, nimmt offenen Auges Abstriche in Kauf. Das ist die einfache Wahrheit und die sollte die Politik auch beim Namen nennen.
(Frankfurt am Main) - Zum 1. Mai 2026 tritt für Tiermedizinische Fachangestellte (TFA) ein neuer Gehaltstarifvertrag in Kraft. Darauf haben sich die Tarifpartner – der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (vmf) – am 9. April in Frankfurt am Main nach drei Verhandlungsterminen geeinigt.
(Berlin) - Die heute vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) bestätigt die anhaltend hohe Belastung im Bereich der sexualisierten Gewalt gegen Kinder im Netz. Gleichzeitig warnen die Sicherheitsbehörden vor spürbaren Einschränkungen bei der Strafverfolgung – genau vor dieser gefährlichen Entwicklung hat die Deutsche Kinderhilfe in den vergangenen Wochen immer wieder gewarnt, in schriftlicher Form gewandt an die EU- Kommission und EU- Parlamentarier, im Rahmen einer Social Media- Kampagne und mit umfassenden Presseinformationen.
(Berlin) - Der Deutsche Hebammenverband (DHV) kritisiert den jüngst vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung. Aus DHV-Sicht straft der Entwurf Leistungserbringer*innen pauschal ab, belastet vulnerable Gruppen überproportional und lässt Vorschläge zur Prävention völlig außen vor.
(Berlin) - Das geplante GKV-Spargesetz ist nach den Worten des BPI-Vorsitzenden Oliver Kirst „eine verpasste Chance für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, ein positives Signal zu setzen und mit diesem Rückenwind eine echte Strukturreform des Gesundheitswesens anzupacken“. Die ist notwendig, denn das System muss mehr können, mehr leisten als bisher.
(Berlin) - „Die geplanten Regelungen treffen die psychotherapeutische Versorgung ins Mark und begrenzen die Behandlungsmöglichkeiten psychisch erkrankter Menschen. Denn behandlungsbedürftige psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren deutlich zu, während psychotherapeutische Leistungen zeitgebunden und nicht beliebig ausweitbar sind. Eine Deckelung der Vergütung führt daher zwangsläufig zu einer Begrenzung der Behandlungskapazitäten“, kritisieren Dr. Enno Maaß und Dr. Christina Jochim, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV).
(Hannover) - Vor Beginn der weltweit wichtigsten Industriemesse haben in Hannover acht ausgewiesene Expertinnen und Experten den Innovationsrat für Deutschland gegründet. Der Innovationsrat ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt.
(Bonn) - Die gestiegenen Kosten für tiermedizinische Behandlungen bringen Tierheime in eine schwierige Lage. Immer mehr Tierhalter suchen bei Tierheimen nach finanzieller Unterstützung für tierärztliche Behandlungen, während gleichzeitig mehr Tiere aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt werden. Dies zeigen Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes.










