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verbaende.com
05.12.2011 11:05

Vereinsgründungen boomen: 26.000 neue eingetragene Vereine in Deutschland


Um knapp 26.000 auf aktuell 580.298 ist die Zahl der eingetragenen Vereine in den vergangenen drei Jahren gestiegen, berichtet der NPO-Manager auf seinen Online-Seiten. Über ein Drittel der Neugründungen sind dem Freizeitbereich zuzurechnen, prozentuale stiegen jedoch Wohlfahrtsvereine (und -verbände) am stärksten gemessen an der bisherigen Zahl.
Seit der ersten Zusammenführung der Statistiken im Jahr 2001 sind 35.597 mehr Vereine eingetragen. Der zahlenmäßig größte Zuwachs war in den Bereichen Soziales (+ 6.715) und Freizeit (+ 5.175) zu verzeichnen. Gemessen am prozentualen Zuwachs haben Vereine aus den Bereichen Umwelt, Naturschutz, Tierhilfe sowie Kultur (+ 8,9 bzw. 8 Prozent) am meisten aufgeholt, führt der NPO-Manager online aus.

„Die 'Vereinsdichte' (Anzahl eingetragener Vereine pro 1 Million Einwohner) stieg einerseits durch die erfolgten Neugründungen (abzüglich Löschungen mit einem Nettozuwachs von 25.897 Vereinen) und andererseits durch den Rückgang der Einwohnerzahlen von 6.743 (2008) auf jetzt 7.094 Vereine je 1 Million Einwohner.

Regional sind die Zunahmen in Berlin und Brandenburg am höchsten (+ 11,56 bzw. 26,05 Prozent), eindeutige 'Verlierer' sind Nordrhein-Westfalen mit einer Zunahme von lediglich 0,13 Prozent sowie Mecklenburg-Vorpommern (- 1,70 %). Während in Mecklenburg-Vorpommern dieser Rückgang mit gesunkenen Einwohnerzahlen zu erklären ist findet man den Grund für die hohen Veränderungen in Berlin, Brandenburg sowie Nordrhein-Westfalen dann, wenn man die Zahlen der Wirtschafts- und Berufsverbände in den drei Bundesländern betrachtet: Diese Zahlen der in diesen Bundesländern registrierten Verbände veränderte sich deutlich zugunsten von Berlin und Brandenburg (+ 1.874), in Nordrhein-Westfalen nahm die Zahl der 'Lobbyverbände' hingegen um 1.334 ab“, so NPO-Manager. (tr/cl)