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22.11.2011 14:34

Leistung lohne sich nicht


Das glauben zwei von drei Deutschen, wie die Bertelsmann-Stiftung Mitte November herausfand. Demnach unterstellen lediglich ein Drittel aller Beschäftigten, dass die Aufstiegschancen durch die tatsächliche Leistung maßgeblich beeinflusst werden. 75 Prozent der Deutschen hält den Arbeitsmarkt insgesamt für unsicher. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen infas-Umfrage der Bertelsmann Stiftung.
„Die erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik der vergangenen Jahre hat zu einem erheblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit geführt“, sagte Aart De Geus, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, bei der Vorstellung der Umfrage. „Vorrangiges Ziel muss es nun sein, das hohe Maß an Erwerbsintegration gerechter zu gestalten und vor allem die Aufstiegschancen zu verbessern.“

Grundsätzlich wird der Arbeitsmarkt als ungerecht und unsicher wahrgenommen. Nach Ansicht einer sehr großen Mehrheit (87 Prozent), würde dies durch eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen in die korrekte Richtung korrigiert werden. Dabei macht der Geschlechterunterschied der Befragten für das Ergebnis keinen Unterschied. Ähnliches gelte für Leih- und Stammbeschäftigte, sowie für „Denk- und Handarbeit“.

Für fast drei Viertel aller Befragten ist ein gutes Betriebsklima grundsätzlich wichtiger als eine leistungsgerechte Bezahlung (35 Prozent), was Vorgänger-Befragungen bestätigt. Ein sicherer Arbeitsplatz ist 11 Prozent wichtiger als die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (8 Prozent). (tr/cl)

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