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verbaende.com
02.11.2011 12:22

BITKOM stellt Studie vor: Je jünger desto onliner


Drei Viertel aller Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, schon 82 Prozent telefonieren mobil – und überall gilt: führend sind die Jüngsten. „Geräte, die noch vor kurzem einigen wenigen Wohlhabenden vorbehalten waren, hat heute jedes Kind“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Der BITKOM, Verband der Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., stellt die Studie „Netzgesellschaft“, die auf knapp 60 Seiten einen Überblick über Ausstattungsmerkmale, Nutzerverhalten und persönliche Einstellungen zur digitalen Welt zu bieten.
Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des BITKOM mehr als 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt.

„Obwohl in Politik und Öffentlichkeit zumeist die Problemfelder des Internets diskutiert werden – die Nutzer sehen weit überwiegend Vorteile“, so fasst Kempf eines der Kernergebnisse der Studie zusammen. 71 Prozent der Nutzer können online Freundschaften pflegen, 55 Prozent haben Geld bei Anschaffungen gespart, und immerhin 50 Prozent sprechen von einem Plus für ihre berufliche Bildung. „Die Erfahrungen mit dem Netz sind weit überwiegend positiv. Aber drei von zehn Internetnutzern haben auch schon einmal negative Erlebnisse im Web gehabt.“ Sexuell motivierte Belästigungen sowie unangenehme Anfragen von Fremden werden dabei an erster Stelle genannt – insbesondere von jungen Frauen. Die Bundesbürger nutzen das Internet im Durchschnitt zwei Stunden am Tag. (tr/cl)

Die komplette Studie ist kostenfrei abrufbar unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_68888.aspx