Bundesverband Deutscher Stiftungen veröffentlicht Jahreszahlen: Zuwachs um 2,2 Prozent

711 neue Stiftungen in Deutschland: Mehrheit fördert Soziales, Bildung sowie Kunst und Kultur

Im Jahr 2024 sind in Deutschland 711 neue Stiftungen gegründet worden. Das geht aus den aktuellen Jahreszahlen hervor, die der Bundesverband Deutscher Stiftungen jeweils im Frühjahr veröffentlicht. Damit steigt die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts auf insgesamt 26.349. Für den deutschen Stiftungssektor bedeuten diese Neugründungen nach Abzug der Zulegungen, Zusammenlegungen und Auflösungen einen Zuwachs um 2,2 Prozent (2023: 2,1 Prozent).

Beim Gesamtbestand der Stiftungen verfolgt mit 89 Prozent (Vorjahr: 90 Prozent) nach wie vor die deutliche Mehrheit aller rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke und ist deshalb steuerbegünstigt. Die Zwecke der steuerbegünstigten Neugründungen blieben in den vergangenen 25 Jahren stabil: Auf den ersten drei Plätzen bei den Satzungszwecken standen die Sozialen Dienste, Bildung und Erziehung sowie Kunst und Kultur – und das sowohl bei den Neugründungen als auch beim Gesamtbestand. Bewegung gab es jedoch auf Platz vier: Hier ist im Jahr 2024 erstmals mit fast 20 Prozent der Zweck Umwelt-, Natur- und Artenschutz vertreten, der im Laufe der vergangenen zehn Jahre einen deutlichen Zuwachs bei den Neugründungen erfuhr.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/stiftungslandschaft-waechst-weiter-711-neugruendungen-im-jahr-2024-165895/

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