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Pressemitteilung

"Partizipation und Leadership" / 24. u. 25. April 2017 - Deutscher Stadtmarketingtag in Mainz

(Berlin) - Der Ruf nach intensiverer Beteiligung und Partizipation der Bürger an der Stadtentwicklung ist in vielen Orten laut zu vernehmen. Manche fordern erst gar nicht, sondern eignen sich Teile des öffentlichen Raums gleich selbst an. Oft kreativ und künstlerisch anspruchsvoll - manchmal mit unangenehmen Nebeneffekten wie mangelnder Sicherheit oder Vermüllung. Politik auf Augenhöhe und Forderungen nach stärkerer Demokratisierung sind die aktuellen Schlagworte beim Ringen um das "Gemeinwohl". Eine echte repräsentative Zusammensetzung der Betroffenen wird dabei selten erreicht. Oft beteiligen sich Vertreter von Partikularinteressen, schlimmstenfalls nur Gegner und Aktivisten. So werden Zweifel am Sinn von so viel bürgerlicher Mitsprache und Beteiligung laut.

Mit dem Stadtmarketing bestehen in den meisten Städten Kooperationsinstanzen, die sich einer dauerhaften und zielgerichteten Zusammenarbeit mit den Anspruchsgruppen verschrieben haben und deshalb über umfangreiche Erfahrungen, Mediations- und Moderationskompetenz und Know-how im Kommunikationsbereich verfügen. Eine Stadt als Marke zu verstehen oder sie zumindest als ein von anderen Städten unterscheidbares, verständliches, besonderes Ganzes zu kommunizieren, das kann nur, wer über das Profil der Stadt, ihren Charakter Bescheid weiß. Dieser erschöpft sich eben nicht in der Summe seiner Einzelteile. Dem Stadtmarketing stellen sich bei dieser Aufgabe insbesondere die folgenden Fragen, die auf dem diesjährigen Deutschen Stadtmarketingtag im Vordergrund stehen:

Bringt die Intensivierung der Bürgerbeteiligung wirklich zukunftsweisende Impulse für die Stadtentwicklung? Brauchen wir in den Städten ein Leadership-Konzept wie bei Unternehmen? Wie könnte für eine Stadt und für das Stadtmarketing eine Form von Leadership aussehen? Wie erreichen wir es und was braucht es dazu, dass die Stadt als etwas Ganzes erfahren werden kann, als Heimat für ihre Bewohner und auch als temporäre für ihre Gäste? Wie findet man die richtige Balance zwischen Leadership und Beteiligung für Städte und das Stadtmarketing?

Herausragende Referenten, darunter Wolf Lotter, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins "brand eins", Jaakko Blomberg, Aktivist und Künstler aus Helsinki, Peter Pirck, Gesellschafter der Brandmeyer Markenberatung, und Prof. Orestis Terzidis vom Karlsruher Institut für Technologie werden sich in Vortrags- und Diskussionsformaten diesen Fragen widmen und dabei ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse einbringen.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (BCSD), Geschäftsstelle
Pressestelle
Tieckstr. 38, 10115 Berlin
Telefon: (030) 2804267-1, Fax: (030) 2804267-3
E-Mail: geschaeftsstelle@bcsd.de
Internet: http://www.bcsd.de/
(dvf, cl)