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Pressemitteilung

Junge Unternehmer zur Finanzierung der Ost-West-Rentenangleichung / Hubertus Porschen: Junge Generation wird weiter belastet

(Berlin) - Der Wirtschaftsverband DIE JUNGEN UNTERNEHMER kritisiert, dass die junge Generation nun auch für die Ost-West-Rentenangleichung gerade stehen muss.

"Schwarz-Rot höhlt das deutsche Rentensystem ungeniert weiter aus und belastet die junge Generation", kritisiert Hubertus Porschen, Vorsitzender des Verbands. "Weder bei der Mütterrente noch bei der Ost-West-Rentenangleichung stehen den Ausgaben entsprechend eingezahlte Rentenbeiträge gegenüber. Da verwundert nicht, dass die Beitragssätze weiter steigen. Die zusätzlichen Leistungen für die aktuelle Rentnergeneration werden der jungen und arbeitenden Generation übergeholfen - ohne, dass an anderer Stelle gespart wird. Trotz der guten Arbeitsmarktlage, die für eine stabile Lage bei der gesetzlichen Rente sorgt, schmilzt deren Rücklage wie Schnee in der Sonne", warnt Hubertus Porschen.

Mit Schäubles Versprechen einer Finanzhilfe des Bundes ab 2022 bläht Schwarz-Rot den Steuerzuschuss für die Rente zudem weiter auf. "Die Rentenversprechen werden damit zur Schulden-Blase für den öffentlichen Haushalt. Denn wer ungeniert aus dem Vollen schöpft und nicht an anderer Stelle spart, riskiert dass die Blase platzt und der jungen Generation um die Ohren fliegt." Schon heute liegt der Steuerzuschuss des Bundes für die Rente bei über 80 Milliarden Euro jährlich.

Angesichts unserer demographischen Entwicklung müssen wir heute ein generationengerechtes Rentensystem aufstellen statt zusätzliche Ausgaben über Beitrags- und Steuermittel einzuführen, fordert Porschen. "Das Renteneintrittsalter muss endlich an die Lebenserwartung gekoppelt werden und die betriebliche und die private Altersvorsorge attraktiver werden."

Quelle und Kontaktadresse:
DIE JUNGEN UNTERNEHMER - BJU
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Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 30065-0, Fax: (030) 30065-490
E-Mail: kontakt@junge-unternehmer.eu
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(dvf, cl)