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Pressemitteilung

DVF begrüßt den Masterplan Schienengüterverkehr: Dobrindt legt Grundstein für Stärkung der Güterbahnen

(Berlin) - "Wir begrüßen ausdrücklich den heute vorgestellten Masterplan Schienengüterverkehr des Bundesverkehrsministeriums, um bessere Bedingungen für den Schienengüterverkehr zu schaffen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen liefern den notwendigen Dreiklang aus Infrastrukturausbau, Digitalisierung und Senkung der Kostenbelastung. Damit hat Verkehrsminister Dobrindt den Grundstein für die Stärkung der Güterbahnen gelegt", erklärt Dr. Florian Eck, stellvertretender Geschäftsführer des Mobilitätsverbandes Deutsches Verkehrsforum zur heutigen Vorstellung des Masterplans Schienengüterverkehr durch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, MdB.

In verschiedenen Projektgruppen hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern zehn Handlungsfelder mit konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs erarbeitet. Das DVF hat sich daran aktiv beteiligt und Vorschläge eingebracht.

"Besonders wichtig sind der Ausbau der Digitalisierung unter anderem für eine stärkere Automatisierung des Betriebs, der Ausbau des 740m-Netzes sowie die deutliche Kostensenkung durch geringere Anlagen- und Trassenpreise nach dem Grenzkostenprinzip und einer Entlastung bei den Energiekosten - Stichwort EEG-Umlage. Daneben ist eine Gesamtstrategie für die Forschung im Schienenverkehr elementar und sollte in ein Bundesforschungsprogramm münden", so Eck.

Über die Vorschläge des Masterplans hinaus fordert das DVF die Angleichung der technischen und betrieblichen Anforderungen im grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der EU. "Die Regelungen des vierten Eisenbahnpaketes müssen dafür zügig bei allen EU-Mitgliedsstaaten gleichermaßen in nationale Gesetze umgesetzt werden." Eck mahnt außerdem: "Die Einführung und Gegenfinanzierung der reduzierten Anlagen- Trassenpreise muss trotz vorläufigem Haushalt und anstehender Regierungsbildung so schnell wie möglich erfolgen."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Verkehrsforum e.V. - DVF
Ingrid Kudirka, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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(dvf, cl)